Erstellt am 17. März 2016, 06:44

von NÖN Redaktion

Bürgermeisterwahl 2017: Wer will nochmal?. Bis dato wollen drei Ortschefs 2017 voraussichtlich nicht antreten.

Tritt nicht mehr an. Wimpassings Bürgermeister Josef Wolowiec (ÖVP).  |  NOEN, zVg
Im Herbst 2017 wählen die Burgenländer wieder ihre Bürgermeister und Gemeinderäte. Das Gesetz sieht vor, dass innerhalb eines Jahres vor der Wahl der Bürgermeister wechseln kann. Dieser wird in dieser Frist nicht von den Bürgern, sondern vom Gemeinderat gewählt.

Für Wimpassings Ortschef Josef Wolowiec (ÖVP) steht fest, dass er 2017 nicht mehr antreten will: „Ich bin seit 1972 im Gemeinderat und seit 30 Jahren Bürgermeister. Es reicht.“ Noch nicht feststehe, ob er sein Amt vorzeitig an seinen Nachfolger, Vizebürgermeister Thomas Menitz (ÖVP) übergeben wird.

„Zu 99,99 Prozent“ wird Hornsteins Bürgermeister Herbert Worschitz (SPÖ) nicht mehr kandidieren. Zum jetzigen Zeitpunkt nicht kandidieren will auch Klaus Mezgolits (SPÖ) aus Steinbrunn: „Vor dem 30. April werde ich nicht zurücktreten. Da feiere ich mein 20-jähriges Jubiläum.“

In den meisten Gemeinden bleiben die Bürgermeister, wie in Rust: „Ich möchte nochmals kandidieren, sofern der Parteivorstand mich will“, so Stadtchef Gerold Stagl (SPÖ).

Treten wieder an:

  • ÖVP: Martin Radatz (Leithaprodersdorf), Wolfgang Kostenwein (Stotzing), Markus Nitzky (Loretto), Eduard Scheuhammer (St. Margarethen), Johannes Mezgolits (Donnerskirchen), Roman Zehetbauer (Schützen), Richard Hermann (Purbach), Friedrich Zarits (Wulkaprodersdorf), Thomas Steiner (Eisenstadt)

  • SPÖ: Jürgen Marx (Mörbisch), Michael Lampel (Neufeld), Johann Fellinger (Zillingtal), Heinz Heidenreich (Großhöflein), Viktor Hergovich (Trausdorf), Johann Frank (Klingenbach)

Noch nicht entschieden:

  • SPÖ: Ernst Schmid (Oggau), Werner Huf (Müllendorf), Josef Tröllinger (Breitenbrunn), Rainer Porics (Siegendorf), Helmut Zakall (Zagersdorf)