Erstellt am 10. April 2013, 00:00

Bürger sollen mitreden. Stadtentwicklung / In Diskussionen, mit Postkarten und in Workshops können Ideen für die Zukunft Eisenstadts eingebracht werden.

Warten auf Ideen. Michael Lebeth, Stadtbezirksvorsteher Christian Schmall, Bürgermeister Thomas Steiner und die Gemeinderäte Geza Molnár, Gerald Gebhardt und Yasmin Dragschitz (v.l.). Foto: Stadtgemeinde Eisenstadt  |  NOEN, Stadtgemeinde Eisenstadt

EISENSTADT / In den kommenden zwei Jahren wird an einem neuen Stadtentwicklungsplan (STEP) für Eisenstadt gearbeitet. Der STEP widmet sich der Vision „Eisenstadt 2030“. Ein Faktor in diesem Prozess ist die Einbindung der Bevölkerung. Bürger sollen ihre Ideen für „Eisenstadt 2030“ einbringen. „Viele wissen mehr als wenige – das ist der Grund, weshalb wir die Bürger einladen, am neuen Stadtentwicklungsplan ,Eisenstadt 2030‘ mitzuwirken“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner.

Ziel der Bürgerbeteiligung ist es, die vielfältigen Sichtweisen der Menschen vor Ort kennenzulernen. Daraus sollen Fachleute Lösungen entwickeln, die möglichst vielen Bewohnern in Eisenstadt entsprechen.

Der Beteiligungsprozess beginnt am Dienstag, dem 7. Mai 2013, um 18.30 Uhr, mit einer Auftaktveranstaltung im Rathaus, zu der alle Bürger eingeladen sind.

Mehrere Stufen des Mitspracherechts

Bei dieser Veranstaltung wird über die Themen, die im Stadtentwicklungsplan behandelt werden sollen, informiert. Die einzelnen Themen des STEP (städtebauliche Entwicklung, Verkehr, technische Infrastruktur, soziale Infrastruktur, Naturraum und Freiraum, Tourismus und Kultur, Sportentwicklungsplan und historische Stadtentwicklung) werden auch im Rahmen einer kleinen Ausstellung präsentiert. Danach starten die Ortsteilabende, wo auch für den jeweiligen Stadtbezirk spezifische Themen diskutiert werden sollen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Jugend. Die 16- bis 20-Jährigen können im Rahmen eines „Ideen-Events“ ihre Vorschläge einbringen. Einen Schwerpunkt der Bürgerbeteiligung bildet auch der sogenannte „BürgerInnen-Beirat“, der aus Eisenstädtern zusammengesetzt wird, die per Zufallsgenerator ausgewählt wurden. Diese Gruppe wird in einem Workshop ebenfalls den STEP diskutieren und Vorschläge erarbeiten.

Ende Juni werden dann die Teilnehmer des Beirats, des Stadtentwicklungsworkshops und des Jugendevents ihre Überlegungen im sogenannten „BürgerInnen-Café“ präsentieren. Die Ideen werden entgegengenommen und fließen in die weiteren Überlegungen ein. Außerdem gibt es Ideen-Postkarten, auf denen Bürger ihre Vorschläge für „Eisenstadt 2030“ zu Papier bringen können. Die Ideenkarten liegen auch in der Bürgerservicestelle des Rathauses auf.