Erstellt am 02. September 2014, 13:27

Na dann, prost!. Alkohol als Volksdroge Nummer eins wird oftmals unterschätzt. Mehr als zwei Achterl am Tag sind gefährlich.

Abgestempelt. Alkohol sollte also auf keinen Fall verharmlost werden. Mehr als zwei Achterl am Tag sind gesundheitsschädlich.  |  NOEN, Bilderbox
Alkohol hat zwei Gesichter. Zum einen ist er, in sehr geringen Mengen genossen, sehr gesund, andererseits kann er zu Alkoholismus mit all seinen Schattenseiten führen.

Im Burgenland ist der Wein ein allgemein anerkanntes Genussmittel, und wer nichts trinkt, schließt sich selber aus der Gesellschaft aus.

Gesund am Alkohol ist die Substanz selbst, die über eine Steigerung des HdL-Cholesterins zu einer Verminderung der Herzkreislauferkrankung führt. Zusätzlich sind im Wein noch sekundäre Pflanzenstoffe wie Resveratrol und Querzitin enthalten, die eine antioxitative Wirkung haben und zum „French Paradoxon“ führen:

Die Franzosen trinken gleich viel Alkohol wie die Briten, leben aber deutlich länger, was auf die positive Wirkung der im Rotwein enthaltenen Vitalstoffe zurückgeführt wird.

Die Sucht kommt schleichend

Alkohol hat aber auch große Schattenseiten. Regelmäßiger, übermäßiger Genuss führt zur Sucht und die Folgen sind Leberzirrhose, Demenz und soziale Entgleisung. Damit bringt der Alkohol viel Leid in die Familien. Der Beginn ist meist harmlos mit ein bis zwei Achterln, die aber bald zur Gewohnheit werden, und bald braucht man immer größere Mengen. Am Ende steht der Alkoholismus mit sozialer Verwahrlosung und Jobverlust.

Die Harmlosigkeitsgrenze liegt beim Mann bei 24 g Reinalkohol, bei der Frau bei 16 g Reinalkohol. Das heißt, der Mann darf zwei Achtel Wein am Tag trinken, die Frau ein Achtel Wein, am Besten zum Essen.
Mehr ist nicht gesund und gefährlich.

Auch kann man die täglichen Achterln nicht aufsparen und alle am Samstag trinken. Alkohol sollte also auf keinen Fall verharmlost werden.

Nehrers „Xunder Blick“ ins Restaurant im Wifi

x  |  NOEN, Bettina Eder

Im Restaurant im Wifi liegt der Schwerpunkt beim Mittagsmenü. Dabei gibt es auch täglich ein Angebot für Vegetarier.

Von der Speisekarte wählten wir Knoblauchcremesuppe und Spaghetti mit Tomaten und Balsamicopesto.
Beide Gerichte schmeckten vorzüglich. Das Tagesmenü lockte uns mit Krautsuppe, auf unsere Anfrage vom Küchenchef ohne Debreziner zubereitet! Als Nachspeise gab es sehr flaumige Zwetschkenknödeln auf einem delikaten Fruchtjoghurtspiegel.

Fazit: Kleine Auswahl, aber sehr guter Geschmack!


Die BVZ-Aktion:

Die BVZ und Allgemeinmediziner Martin Nehrer wollen Eisenstadt gesünder machen. Dabei wird ein „xundes“ Thema in der BVZ behandelt und ein Restaurant unter die Lupe genommen.

Ziel ist eine Bewusstseinsveränderung der Eisenstädter und auch die Erhöhung der „xunden Angebote“ auf den Eisenstädter Speisenkarten.


„Xund“ Kochen: Paradeiskraut mit Kümmelerdäpfeln

Zutaten für vier Personen:

  • 1 Weißkrautkopf, geschn.

  • 1 Zwiebel, geschn.

  • 1 bis 2 Knoblauchzehen

  • 2 EL brauner Zucker

  • 2 EL Rapsöl, 2 EL Mehl

  • 2 TL Kümmel gemahlen

  • 6 Wacholderbeeren

  • 1 Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer

  • 1 Spritzer Essig

  • 500 ml passierte Paradeiser

  • 1 kg Kartoffeln, Ditta

Zubereitung:
Den Zwiebel weichdünsten, den Knoblauch und das Kraut beifügen, umrühren und dabei das Kraut kurz anbraten. Mit dem Zucker das Kraut karamellisieren und weiterdünsten. Mit dem Mehl das Kraut stauben, weiterrösten und mit den Paradeisern ablöschen.

Alle Gewürze dazugeben und auf kleiner Hitze dünsten. Währenddessen die Kartoffeln in kleine Stücke schneiden und mit dem Salz und dem Kümmel weichkochen.Das fertige Kraut mit einem Spritzer Essig abschmecken. Gemeinsam servieren.