Erstellt am 07. Dezember 2011, 00:00

Chinesen ausgebeutet?. ILLEGAL / Bei der Schwerpunktaktin in der vergangenen Woche wurden drei Chinesen verhaftet. Sie arbeiteten in Restaurant.

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VON DORIS FISCHER

EISENSTADT / Drei Chinesen wurden Mittwoch der Vorwoche in der Landeshauptstadt festgenommen. Sie wurden im Zuge der Schwerpunktaktion der Sicherheitsdirektion Burgenland, der Bundespolizeidirektion Eisenstadt sowie des Stadtpolizeikommandos Eisenstadt zur Bekämpfung illegaler Migration in verschiedenen Chinarestaurants aufgefunden und schließlich mitgenommen. Gegen die Restaurantbetreiber wurden Ermittlungen wegen Verdachts auf Ausbeutung von Fremden eingeleitet.

Miserable Wohn- und  Arbeitsbedingungen

Bereits seit September werden immer wieder Lokale auf Einhaltung fremdenrechtlicher Bestimmungen kontrolliert. So auch vergangene Woche und die Woche davor. Von Seiten der Polizei hieß es, dass um die Mittagszeit zwei Lokale inspiziert wurden. Dabei konnten die drei illegal in Österreich lebenden Chinesen aufgegriffen werden. Die Männer wurden in das Polizeianhaltezentrum in der Gölbeszeile gebracht. „Gegen zwei gibt es einen rechtskräftigen negativen Asylbescheid“, betont ein Exekutivbeamter.

In den vergangenen Monaten gab es Kontrollen im gesamten Bezirk. Auch die Großbaustelle beim Justizzentrum wurde kon-trolliert. Hier, so die Exekutive, sei alles in Ordnung gewesen.

Bei den Kontrollen der Polizei wird nicht nur nach Illegalen gesucht, sondern auch auf die Arbeitsbedingungen und Wohnbeschaffenheiten der Illegalen wird geachtet. So mussten illegal Beschäftigte unter miserablen Bedingungen auf wenigen Quadratmetern leben.

Festgenommen. In einem Chinarestaurant in der Innenstadt wurden Chinesen ohne Aufenthaltsgenehmigung vorgefunden. Sie wurden von der Polizei mitgenommen und ins Polizeianhaltezentrum gebracht.

HAFNER