Erstellt am 22. Oktober 2014, 11:32

von Sandra Koeune

Provisorium: Wirbel um Radweg. Provisorische Querung des Jubiläumsradweges R1 über die B50 sorgt für Aufregung.

Bibiane Watzek und Johannes Mezgolits sind nicht zufrieden mit der aktuellen Lösung auf dem Jubiläumsradweg R1.  |  NOEN, Koeune
Vor über einem Jahr wurde mit dem Bau der umstrittenen Umfahrungsstraße begonnen. Jetzt sorgt eine neu errichtete Überquerung des Jubiläumsradweges R1 über die Bundesstraße B50 für Aufregung.

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Besonders Donnerskirchens Bürgermeister Johannes Mezgolits (ÖVP) ärgert sich darüber. „Uns wurde versprochen, durch die Umfahrung wird alles besser, und eigentlich wäre eine Unterführung für die Radfahrer geplant gewesen. Jetzt führt eine Rampe zur Bundesstraße B50 und die Radfahrer müssen die B50 überqueren, ohne Hinweistafel oder Beleuchtung. Dies ist sehr gefährlich. Die Rampe ist die denkbar schlechteste Lösung überhaupt“, meint Mezgolits und fordert eine bessere Lösung: „Bei über 20 Brückenbauten für die Umfahrung, kommt es auf eine mehr nicht mehr an.“

Die aktuelle Lösung ist ein Provisorium

Auch die Schützener UBf-Gemeinderätin Bibiane Watzek, Gegnerin der ersten Stunde, ärgert sich: „Das Problem ist, dass der Weg so schlecht gekennzeichnet ist, dass man sich überhaupt nicht auskennt.“

Wolfgang Heckenast, Baudirektor der Landesregierung, erklärt dazu: „Die Querung wurde ausreichend für den Verkehr gekennzeichnet. Bei der Rampe handelt es sich um ein Provisorium. Die Stellung der Querung wurde so sicher wie möglich gestaltet. Geplant ist eine Unterführung, jedoch müssen noch Grundeinlösungsgespräche mit den Esterházy Betrieben geführt werden. Die Lösung vor dem Provisorium war aber schlechter. Damals mussten die Radfahrer drei Spuren überqueren, heute nur mehr zwei.“

Die Bauarbeiten für die Umfahrungsstraße liegen nach Aussage vom Land im Plan. Die endgültige Verkehrsfreigabe für die Umfahrung soll laut Bauzeitplan im Mai 2015 sein – zu diesem Zeitpunkt allerdings noch ohne Unterfahrung für den Radweg.