Erstellt am 04. Februar 2015, 08:53

von Sandra Koeune

Resolution für Radweg. Der Gemeinderat Donnerskirchen fordert in einer Resolution eine unterführte Radquerung für die Umfahrung Schützen.

Grund des Unmuts. Die derzeitige Radquerung über die B50 am Beginn der Umfahrung stellt für Donnerskirchens Bürgermeister Johannes Mezgolits eine Gefahr für Radfahrer dar. Foto: Sandra Koeune  |  NOEN, Sandra Koeune

Bereits im Oktober sorgte die Überquerung des Jubiläumsradweges R1 über die B50 für Aufregung (

).

Jetzt fordert der Gemeinderat von Donnerskirchen Straßenbaulandesrat Helmut Bieler und Tourismuslandesrätin Michaela Resetar in einer einstimmig beschlossenen Resolution auf, „geeignete Maßnahmen für eine unterführte Radquerung auf der LB 50 beim Kreisverkehr Donnerskirchen/Oggau/Schützen zu ergreifen bzw. zu veranlassen“.

Räte sehen Gefahr für Anrainer und Radtouristen

Laut dem Schreiben sei der Gemeinde bei der Vorstellung des Projektes und in weiteren Gesprächen eine sichere Radfahrerunterführung versprochen worden. „Mit Verwunderung musste dann festgestellt werden, dass schlussendlich eine Überquerung über die stark frequentierte B50 vor Einmündung in den Kreisverkehr von Donnerskirchen kommend ausgebildet wurde“, heißt es darin.

Die Gemeinderäte sehen in der Überquerung eine Gefahr für Anrainer und Radtouristen. „Wir, die wir die Strecke und die Verkehrssituation dort kennen, können und wollen nicht zusehen, wie sich Radfahrer einer solchen Gefahr aussetzen müssen“, meint Bürgermeister Johannes Mezgolits (ÖVP) im Schreiben. „Es ist der Wahrscheinlichkeit nach nur eine Frage der Zeit, bis Unschuldige dran glauben müssen, und wir als Gemeindepolitiker wollen nicht tatenlos dabei zusehen.“

Ampel soll für Sicherheit der Radler sorgen

Noch im Oktober erklärte der Baudirektor des Landes, Wolfgang Heckenast, es handele sich bei der Querung um ein Provisorium. Dieses soll aber jetzt dauerhaft bestehen bleiben.

„Nach Untersuchung der finanziellen Mittel haben wir beschlossen, die Überquerung zu belassen. Eine Unterführung ist finanziell nicht tragbar. Allerdings wollen wir in den nächsten Monaten eine Ampel errichten. Diese wird für die Sicherheit der Radfahrer sorgen“, so Heckenast.

„Wenn die Gemeinde unzufrieden ist, werden wir sicherstellen, dass die Sicherheit gewährleistet wird. Wenn eine Unterführung versprochen wurde, muss nachgeschaut werden, wieso das nicht erfolgt ist, aber es ist nicht ganz unser Zuständigkeitsgebiet“, erklärt dazu Thomas Böhm, Büroleiter von Landesrätin Resetar. Im Büro von Landesrat Bieler wollte man keinen Kommentar abgeben.