Erstellt am 19. Juni 2015, 05:56

von Sandra Koeune

Donnerskirchenerin nach Schickssalsschlag im Finale. Nach schwerem Schicksalsschlag im letzten Jahr zieht Veronika Bergmann heuer erneut ins Finale ein und will die Jury überzeugen.

Begabt. Veronika Bergmann aus Donnerskirchen hat die Jury und Andy Marek (v.l.) überzeugt und schafft es ins Finale. Foto: Hafner  |  NOEN, Gregor Hafner
Die 31–jährige Veronika Bergmann aus Donnerskirchen hat es mit der Interpretation des Dusty-Springfield-Songs „Son of a Preacher Man“ sowie dem Song „Beautiful“ von Christina Aguilera erneut in das Finale von „BVZ sucht das größte Talent“ geschafft.

Bereits letztes Jahr erreichte die Powerfrau mit der großen Stimme das Finale. Jedoch verhinderte ein schwerer Schicksalsschlag ihre Teilnahme: „Kurz vor dem Finale ist mein Vater verstorben und so konnte oder wollte ich nicht am Finale teilnehmen. Ich habe eine kurze Pause gebraucht“, meinte Bergmann traurig.

Für die Jury stand der Aufstieg außer Frage

Jetzt, ein Jahr später, fasst Veronika Bergmann wieder Mut und versucht, die Jury von ihrem Talent zu überzeugen. „Die Musik hat mir immer Kraft in meinem Leben gegeben. Allerdings fällt es mir nach dem Tod meines Vaters noch heute schwer, Balladen oder berührende Texte zu singen“, erzählt die Musikerin.

Die Jury war auf jeden Fall auch dieses Jahr von der kraftvollen Stimme der jungen Donnerskirchnerin begeistert: „Die Jury meinte, es sei ganz klar, dass ich auch heuer weiter bin“, sagt Bergmann stolz.

Mit welchem Lied sie im Finale antreten will, ist allerdings noch nicht entschieden: „Ich bin am Überlegen, ob ich eine Ballade oder einen Rocksong präsentieren werde, beides ist möglich“, verrät Bergmann. Die Finalshow findet am 1. Juli im Oberwarter Einkaufszentrum „eo“ statt.