Erstellt am 04. September 2013, 00:00

Drohbrief an Beamte. Schikanen / Ein Wiener, der in Purbach einen Wohnwagen-Standplatz hat, verschickte aus Zorn Briefe an Beamte und Staatsanwälte.

Unerwünschte Post. Ein Wiener steht am 11. September vor Gericht. Er soll Briefe an Richter und Staatsanwälte verschickt haben. Symbolbild: Bilderbox  |  NOEN, www.BilderBox.com

Schikanen / Hunderte E-Mails und böse Briefe soll ein gehbehinderter Wiener Frühpensionist, der in Purbach einen Standplatz für seinen Wohnwagen hat, an die Leiterin und Bedienstete der Bezirkshauptmannschaft Eisenstadt-Umgebung geschickt haben. Seine Briefe waren auch mit sexistischen Anspielungen gespickt.

Bezirkshauptfrau wollte über Briefe nicht reden 

„Aus Datenschutzgründen möchte ich dazu keine Stellungnahme abgeben. Ich möchte dies weder bestätigen noch dementieren“, lässt Eisenstadt-Umgebung-Bezirkshauptfrau Franziska Auer wissen.

Auch Staatsanwaltschaft und Gericht sollen derartige Briefe empfangen haben. Dies bestätigt auch Staatsanwaltschaftssprecherin Magdalena Wehofer. „Es hat Briefe an Richter und einzelne Staatsanwälte gegeben, das wurde bereits zur Anzeige gebracht“, stellt Wehofer fest.

Das Verfahren wurde an das Landesgericht Wiener Neustadt weitergeleitet, nachdem sich in Eisenstadt Staatsanwälte und Richter als befangen erklärt haben. Der Verhandlungstermin steht schon fest: Der 50-Jährige muss sich am 11. September vor Gericht verantworten.