Erstellt am 11. Juli 2012, 00:00

E-Cube-Bau gestartet. VERANSTALTUNGSHALLE / In Kürze wird mit dem Bau des 870.000 Euro teuren „Jugendzentrums“ bei der HTL begonnen.

Fleißige Helfer. Vizebürgermeister Josef Mayer (ÖVP), Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl (ÖVP), Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP), Landesrätin Verena Dunst (SPÖ), Vizebürgermeister Günter Kovacs (SPÖ), Istvan Deli (ÖVP) und Yasmin Dragschitz (Grüne) (v.l.) begannen symbolisch mit dem Aushub.  |  NOEN
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VON WERNER MÜLLNER

EISENSTADT / Nach monatelanger intensiver Planung und wilden Diskussionen zwischen den Parteien, wurde nun der Spatenstich für die Bauarbeiten am E-Cube gesetzt. Die Fertigstellung des neuen Jugendtreffs ist für Juni 2013 geplant.

Der Bau wird den Jugendlichen als Zentrum ihrer Aktivitäten zur Verfügung stehen. So bietet der Bau  – unter anderem – Aufenthalts- und Rückzugsmöglichkeiten für Jugendliche und Proberäume für junge Bands. Weiters wird es die Möglichkeit geben, Konzerte, Partys und Ausstellungen zu veranstalten. Die Gesamtkosten für den E-Cube belaufen sich auf rund 870.000 Euro. Die Errichtung des Baus wird dabei rund 530.000 Euro in Anspruch nehmen. Neben einer zusätzlich notwendigen Tiefengründung und Arbeiten an den Außenanlagen wurde auf den Schallschutz ganz besonderer Wert gelegt. Hier werden zusätzlich 40.000 Euro investiert.

Grüne und Blaue vermissen  Nutzungskonzept für Halle

Durch den Verkauf des ehemaligen Jugendzentrums am Schubert-Platz und der Gemeindeanteile am Kulturzentrum sowie durch eine Förderung aus Mitteln der Dorferneuerung des Landes sind die Kosten für die Errichtung des neuen Jugendtreffpunkts gedeckt. „Jugendarbeit ist ein sehr dynamischer Prozess. Die Politik muss auf die Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen eingehen. Wir sind stets bemüht, optimale Rahmenbedingungen zu schaffen“, erklärt Jugendreferent Istvan Deli (ÖVP).

„Wir Grüne haben klargemacht, dass es unsere Unterstützung nur gibt, wenn dieses Gebäude für Jugendprojekte und Jugendveranstaltungen genutzt wird. Leider fehlt noch immer ein Nutzungskonzept“, erklärt Yasmin Dragschitz (Grüne).

Kritik kommt von der FPÖ, Géza Molnár: „Anfänglich war in Bezug auf die Veranstaltungshalle von Gesamtkosten in der Höhe von rund 550.000 Euro die Rede gewesen. Alleine die vergebenen Bauaufträge sind mit etwa 870.000 Euro um 300.000 Euro teurer als die ursprünglich für das gesamte Projekt geplanten Kosten.