Erstellt am 07. November 2012, 00:00

Ein schwarzer Tag. Klare Ergebnisse / SPÖ-Ortschefs in Großhöflein und Wulkaprodersdorf unterlagen. Schützens Wahl fiel eindeutig auf ÖVP-Mann Zehetbauer.

Von Bettina Eder, Doris Fischer und Nina Sorger

BEZIRK / Der Sonntag war für die SPÖ des Bezirks ein rabenschwarzer Tag: Dreimal angetreten und dreimal war nichts draus geworden.

Die wohl größte Überraschung lieferte die ÖVP Wulkaprodersdorf. Spitzenkandidat Fritz Zarits stieß die SPÖ nach über 70 Jahren vom Bürgermeister-Thron.

Großhöfleins SPÖ-Ortschef Oswald Kucher muss seinen Sessel für Listenchef Wolfgang Rauter räumen und Manfred Feiler unterlag in Schützen dem ÖVP-Mann Roman Zehetbauer.

Zusammen mit Donnerskirchen, das schon am 7. Oktober schwarz eingefärbt wurde, drei Ortschefs weniger im Bezirk.

„Es muss einen kompletten Neustart in Wulkaprodersdorf geben. Das gilt auch für Großhöflein. Da muss über alles und jeden diskutiert werden“, lässt SP-Bezirksgeschäftsführer Helmut Schuster in die Zukunft blicken. Er gibt sich aber kämpferisch: „Mit der Situation kann man nicht zufrieden sein. Wir werden unsere Lehren draus ziehen. Aus jeder Niederlage wird man stärker.“

Auch Schützens ÖVP-Ortschef Roman Zehetbauer ist für einen Neustart, wenn auch in anderem Sinne: „Meine Devise, dass ich mit allen reden will – unabhängig von der Farbe oder der Einstellung zum Umfahrungsprojekt – hat sich bewährt. Ich will den Riss, der durch unsere Gemeinde geht, wieder schließen, und das wollen die Wähler scheinbar auch.“