Erstellt am 24. August 2011, 00:00

Eine einzige Baustelle. BAUSTELLEN / Kulturzentrum wird mit Energie von Landhaus versorgt. Doch nicht nur in der Bürgerspitalgasse wird gearbeitet.

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VON BETTINA EDER

UND MARIO KANTISCH

EISENSTADT / Rund um das Gymnasium Kurzwiese gibt es derzeit fast kein Weiterkommen: Zum Kulturzentrum-Bau und dem Abriss und Neubau der ÖVP-Zentrale sind seit kurzem auch Straßengrabungen auf der Bürgerspitalgasse sowie auf der Ing. Julius-Raab-Straße hinzugekommen.

„Wir wollen das Kulturzentrum mit Energie vom Landhaus versorgen. Das ist eine Zwischenlösung“, erläutert Anton Grosinger von der BELIG. Der Grund: „Das bedeutet mittelfristig eine Kostenersparnis. Das ist günstiger als eine eigene Heizanlage. Später wird die Fernwärme miteinbezogen. An diese könnten dann auch gleich andere Gebäude, die vom Land bzw. der BELIG betreut und verwaltet werden, wie etwa die Bezirkshauptmannschaft, angeschlossen werden.“ Ein endgültiger Beschluss darüber stünde laut Grosinger aber noch an. Die Grabungen in der Bürgerspitalgasse dürften bis Ende August, spätestens allerdings zum Schulanfang abgeschlossen sein. Lediglich das letzte Teilstück in der oberen Julius-Raab-Straße wird wegen des Abrisses des ÖVP-Hauses erst im Herbst angegangen.

Noch mehr Baustellen  außerhalb der Innenstadt

Neben den Baustellen rund um das Gymnasium Kurzwiese wird auch an anderen Orten gebaut. Die Fertigstellung des Justizzentrums Eisenstadt soll noch bis zum Herbst 2015 dauern. Auch die Bauarbeiten beim Krankenhaus der Barmherzigen Brüder sollen bis dahin abgeschlossen sein. Früher ist man hingegen am Feuersteinweg fertig. Die Erneuerung der Wasserleitung und die Installation einer Ampelregelung sollen zu Schulanfang abgeschlossen sein.

Staugefahr. Neben den Baustellen rund um das Gymnasium Kurzwiese müssen die Autofahrer auch beim Justizzentrum, beim Krankenhaus und am Feuersteinweg mit eventuellen Behinderungen rechnen.GRAFIK: BISCHOF