Erstellt am 23. April 2012, 15:00

Eine Millionen Euro Schaden nach Einbrüchen. Burgenländische Ermittler haben einen 44-jährigen Rumänen als mutmaßlichen Einbrecher ausgeforscht. Der Mann wird verdächtigt, seit 2009 gemeinsam mit einem Landsmann, der im Dezember festgenommen wurde, zahlreiche Einbrüche im Burgenland, in Wien, der Steiermark sowie in Nieder- und Oberösterreich verübt zu haben.

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Das Duo soll dabei einen Gesamtschaden in der Höhe von rund einer Million Euro angerichtet haben, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Montag.

Den mutmaßlichen Tätern konnten laut Polizei drei Coups in Oberwart, Hartberg und Vösendorf, die im August 2009 und Juni 2011 verübt wurden, nachgewiesen werden. Für den Haupttäter, einen 51-jährigen Mann, klickten die Handschellen, als er vor einem Elektromarkt in St. Pölten beim Abtransport von Diebesgut ertappt wurde.

Ziel waren ausschließlich Geschäfte, in die sie vorwiegend durch die Lichtkuppel und anschließendem Abseilen gelangt sind, so Karin Hirczy-Hirtenfelder von der Außenstelle Oberwart des Landeskriminalamtes Burgenland zur APA. Der nun in Wimpassing im Schwarzatale (Bezirk Neunkirchen) festgenommene Mittäter wurde in die Justizanstalt Wr. Neustadt gebracht.