Erstellt am 19. März 2016, 10:56

von NÖN Redaktion

Eisenstadt Aktion: "Gib mir den Rest". Die Stadtgemeinde Eisenstadt startet eine großangelegte Umweltkampagne, die die Bevölkerung für ein sauberes Stadtbild sensibilisieren soll und auch Nachhaltigkeit zum Thema macht. Unter dem Motto "Sauberes Eisenstadt - Ich bin dabei" fällt am Samstag, dem 2. April mit der Flurreinigung der Startschuss für die Kampagne.

Bürgermeister Thomas Steiner bei der Präsentation  |  NOEN, Stadtgemeinde Eisenstadt
„Wir wollen bei unserer Kampagne nicht mit dem erhobenen Zeigefinger die Menschen ermahnen, sondern haben bewusst auf Sprüche mit Augenzwinkern gesetzt, die auffallen und auf die Thematik aufmerksam
machen“, sagt Bürgermeister Mag. Thomas Steiner.

"Jede Trennung hat auch etwas Gutes"

In den vergangenen Tagen wurden etwa die Restmülltonnen der Stadt von den Mitarbeitern des Bauhofs mit dem Slogan „Gib mir den Rest“ beklebt, die neuen Mülltrennsysteme in der Fußgängerzone verraten: „Jede Trennung hat auch etwas Gutes“. Und wer die großen Geschäfte seiner Vierbeiner vorschriftsmäßig ins Sackerl steckt, der macht „Häufchenweise gute Taten für eine saubere Stadt“.

Neu gestaltet werden auch die Müllsammelstellen im gesamten Ortsgebiet. Eine neue Einhausung sorgt dafür, dass sie sich besser ins Ortsbild einfügen. Außerdem ist die Bevölkerung aufgerufen, ihren Müll an den Sammelstellen vorschriftsmäßig zu trennen und ihn nicht einfach in den Sammelstellen abzustellen, wie dies leider auch immer wieder vorkommt. Denn ab sofort gilt auf Eisenstadts Müllsammelstellen: „Hier herrscht ein Mistverständnis“.

500 Mistkübel werden täglich entleert

 Das saubere Stadtbild hat Eisenstadt aber zu einem Gutteil auch den Mitarbeitern des Bauhofes zu verdanken. So entleeren die Straßenkehrer täglich rund 500 öffentliche Mistkübel. Die Kehrmaschinen sorgen für saubere Straßen.

„Auch die Mitarbeiter werden ein Teil dieser Kampagne sein und als Botschafter für ein sauberes Eisenstadt unterwegs sein“, erklärt Umweltgemeinderat Christoph Schmidt. So werden die Jacken der Straßenkehrer die Aufschrift „Einfach Sauberhaft“ und „Wir kehren nach dem Reinheitsgebot von 1648“, tragen – in Anlehnung an das Datum der Freistadterhebung. Die beiden Kehrmaschinen erhalten den Slogan „Wir sind die mit dem Putzfimmel“.