Eisenstadt

Erstellt am 15. Februar 2018, 02:11

von Nina Sorger

Indoorspielplatz: Fanny und Ferdinand im „Eder“. Auf 250 Quadratmetern entsteht im alten Gasthaus ein moderner Spielplatz für Kinder zwischen einem und zwölf Jahren.

Präsentiert. Günter Buchinger, Raiffeisen-Regionalleiter Rudolf Suttner, Bürgermeister Thomas Steiner, Held & Francke-Geschäftsleiter Andreas Nemeth und Jugendgemeinderat Daniel Janisch mit den Entwürfen zum Spielplatz. Foto: Sorger  |  Nina Sorger

Nachdem er in der Gemeinderatssitzung einstimmig beschlossen wurde, entsteht nun im ehemaligen Gasthaus „Zum Eder“ auf 250 Quadratmetern ein Indoorspielplatz für Kinder zwischen ein und zwölf Jahren.

Unter dem Titel „Spiel und Spaß mit Fanny und Ferdinand“ – benannt nach Kaiser Ferdinand III., der Eisenstadt das Stadtrecht verlieh, und der Balletttänzerin Fanny Elssler – stehen ein Abenteuerturm mit Rutsche und Bälle-Bad, eine Kletterwand, ein eigener Kleinkindspielbereich, Bobby Cars, eine Mal- und Leseecke sowie Lern- und Motorikspiele zur Verfügung.

Für die Erwachsenen gibt es einen Gastrobereich mit Kaffee, Kuchen und Snacks.

Der Indoorspielplatz wird von Mittwoch bis Sonntag sowie an Feiertagen, jeweils von 10 bis 18 Uhr, geöffnet sein. „Bei der Preisgestaltung wurde darauf geachtet, dass der Spielplatz für alle leistbar ist“, unterstreicht Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP).

Als Sponsoren für die Umsetzung konnten das Bauunternehmen Held & Francke sowie die Raiffeisenlandesbank gewonnen werden. Gemeinsam mit Steiner hofft auch Günter Buchinger, der mit seiner IVB Immobilienvermarktung und Bauträger GesmbH das ehemalige Wirtshaus an die Stadt vermietet, „so die Attraktivität der Fußgängerzone zu steigern“.

Ab April gibt es Schnuppermöglichkeit

Jugendgemeinderat Daniel Janisch (ÖVP): „Ich habe mich schon vor meiner Zeit im Gemeinderat für einen Indoorspielplatz stark gemacht und freue mich, dass es nun nach einer intensiven Planungsphase bald soweit ist.“

Vize Günter Kovacs (SPÖ) sieht das Projekt „als wichtige Maßnahme für die Innenstadtbelebung“. Stadträtin Renée Maria Wisak (SPÖ) schlägt vor: „Wenn der Indoorspielplatz in der Fußgängerzone gut angenommen wird und der Bedarf gegeben ist, könnte man auch andenken, einen privaten Investor für einen Indoorspielplatz am Stadtrand zu suchen.“ Für Familien soll es im April, wenn alles fertig ist, die Möglichkeit zum Schnuppern geben.