Erstellt am 05. August 2015, 06:56

von NÖN Redaktion

Anzeige: „OpenChairity“ findet statt. Das BDGA zeigte „OpenChairity“ der JVP an und will wissen, was mit Einnahmen passiert. JVP will trotzdem feiern.

 |  NOEN, zVg

Eine Anzeige des „Bündnisses der Gastronomen Österreichs“ (BDGA) ereilte nun das für 8. August geplante „OpenChairity“ der Bezirks-JVP.

„Was ist mit den weiteren Einnahmen passiert?“

„Vom Reinerlös wurden 2013 1.000 Euro gespendet und 2014 500 Euro. Bei einer Veranstaltung, wo 20 Euro Eintritt verlangt und mindestens 1.000 Besucher erwartet werden, mit einem Durchschnittsumsatz von 15 Euro pro Besucher, reden wir von einem Gesamtumsatz von rund 35.000 Euro. Und dann werden nur 500 bzw. 1.000 Euro gespendet. Was ist mit den weiteren Einnahmen passiert?“, so BDGA-Obmann Manfred Mader.

Die stellvertretende JVP-Bezirksobfra Anna Bojovic: „Für so ein Fest haben wir auch große Ausgaben, die durch den Umsatz gedeckt werden müssen. Wir machen alles nach bestem Gewissen.“ In der Anzeige heißt es aber: „Bei der JVP handelt es sich laut Urteil vom Verwaltungsgerichtshof um keinen gemeinnützigen Verein!!“

„Spenden den Reinerlös und erfüllen die Auflagen!“

Weiter heißt es, dass „auch mit einem Gastgewerbeberechtigten der Ausschank und das Verabreichen von Speisen nicht erfolgen darf, da hier kein Besonderer Anlass erkennbar ist“. JVP-Bezirksobmann Markus Mad: „Wir spenden den Reinerlös, haben für Speis und Trank zwei Gastronomen und erfüllen die Auflagen. Das OC findet statt!“

Aus dem Magistrat heißt es: „Am Freitag gibt es vor Ort eine Verhandlung. Sind die Auflagen erfüllt, steht der Veranstaltung von unserer Seite nichts im Weg.“

Ganz sicher, was die finanzielle Seite und eine durch die Anzeige bedingte Prüfung durch die Finanz betrifft, dürfte man sich aber nicht sein. Intern wird bereits an einem Verein gebastelt, wie JVP-Landesobmann Patrik Fazekas bestätigt.