Erstellt am 03. August 2016, 13:41

von Nina Sorger

Aufregung um Sexshop. Ins ehemalige Geschäft von Frisör Klee in der Eisenstädter Innenstadt zieht ein Sexshop ein! Die Aufregung in der Stadt ist groß, aber unnötig: der Sexshop ist lediglich eine Filmkulisse.

Aufregung um das ehemalige Geschäft von Frisör Klee in Eisenstadt. Foto: Werner Müllner  |  Werner Müllner

Hier die Details: Das ehemalige Geschäftslokal des Friseursalons Klee wird – ebenso wie die Eisenstädter Fußgängerzone – in den kommenden Wochen einer der Drehorte für einen Kinofilm. „Wir haben lange nach einer schönen, pittoresken Fußgängerzone gesucht und sind schließlich in Eisenstadt fündig geworden, wo uns auch gleich sehr viel Unterstützung zuteilgeworden ist“, so Regisseurin Julia Frick.

„Das Geschäft hat die ideale Größe“

Frick erzählt in ihrer Komödie „Das kleine Vergnügen“, in der neben Petra Kleinert und Waltraud Haas auch TV-Talkerin Barbara Karlich einen Auftritt als Journalistin hat, die Geschichte von Emma, die in der Lebensmitte einen Neuanfang wagen muss und dabei ihr Selbstbewusstsein, neue Aufgaben, aber auch ihre eigene Weiblichkeit entdeckt. Das Friseurgeschäft ist darin ein ganz spezieller Handlungsort: ein Erotikladen, den Protagonistin Emma auf Vordermann bringt.

„Das Geschäft hat die ideale Größe und durch die Auslage außerdem einen sehr pittoresken Blick auf das Gegenüberhaus, der uns sehr entgegenkam“, so Frick, die bei ihrer Projektpräsentation im Eisenstädter Rathaus gleich einen weiteren Drehort entdeckte: „Ich hab beim Termin mit dem Bürgermeister das Besprechungszimmer gesehen und danach angefragt, ob wir es als Drehort für eine Gerichtsszene nutzen dürfen.“

Die Dreharbeiten finden in den kommenden fünf Wochen statt, fertig sein soll der Kinofilm, in dem einiges von Eisenstadt zu sehen sein wird, im Februar 2017.