Erstellt am 15. Juni 2011, 00:00

Enteignungen sind durch. UMFAHRUNGSSTRASSE / Laut Landesregierung werden nun die letzten Bescheide betreffend die Enteignungen zugestellt.

… von Esterhazy unterstützten „Umwelt-Schützen“ sind unübersehbar.  |  NOEN

VON MARTIN PLATTENSTEINER

SCHÜTZEN /  Am vergangenen Dienstag waren die letzten – rund 20 – Parteien zum Verhandlungstermin vorgeladen worden. Grund? Die Enteignungsverfahren, um alle Grundstücke abzulösen, die für den Bau der geplanten Umfahrungsstraße notwendig sind. Johann Godowitsch von der Verkehrsabteilung der Landesregierung bestätigte, dass die Enteignungen „in Etappen“ stattgefunden hätten. Hinter vorgehaltener Hand wurde gemunkelt, dass die Esterhazy-Betriebe im Vergleich zu heimischen Grundstücksbesitzern bevorzugt behandelt worden wären. „Das stimmt nicht“, versichert Godowitsch. „Die Verhandlungstermine richteten sich in den meisten Fällen danach, ob einzelne Parteien den gleichen Rechtsvertreter beauftragt hatten.“

Er bestätigte auch, dass es „in Einzelfällen gütliche Einigungen“ gegeben hätte. Im Klartext heißt dies, dass das der eine oder andere betroffene Grundstückseigentümer dann doch noch einen „Rückzieher“ gemacht hat. Bei Esterházy, von wo massive Bedenken gegen die Enteignungen gekommen waren, gibt man sich allerdings zugeknöpft. Bernhard Moritz von Esterházy erklärte: „Wir halten an unserer Meinung fest.“ Mehr wollte man bei Esterházy momentan aber nicht sagen. In der Zwischenzeit lassen die Gegner der Umfahrungsstraße weiter nicht locker. Am Donnerstag, 16. Juni, lädt UBF-Gemeindevorstand Herbert Gabriel um 9.30 Uhr zu einem Pressegespräch ins Donnerskirchner CheckIn-Hotel ein.

Inhalt der Veranstaltung ist die Präsentation einer Verkehrszählung unter dem Motto „Schluss mit Spekulationen und Horrorzahlen“.