Erstellt am 03. Februar 2015, 14:36

von Nina Sorger

Erste Details zum Leichenfund. Die Polizei gab nun Details zum  Leichenfund in Kleinhöflein bekannt

Zurückgezogen. In diesem Haus in der Hofgasse lebte der Tote und hatte kaum Kontakt zu Nachbarn. Foto: Nina Sorger  |  NOEN, Nina Sorger
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Auf eine grausige Überraschung stieß eine Kleinhöfleiner Familie am vergangenen Samstag, als sie ein frisch erworbenes Haus in der Hofgasse genauer inspizierte: Unter einem Auto im Hof fand sie die Leiche des vorherigen Bewohners ( ).

„Das haben wir nicht erwartet, als wir das Haus gekauft haben. Ich habe zuerst meinen Augen nicht getraut, als ich den Mann unter dem Auto sah“, macht die neue Hausbesitzerin ihrer Verwunderung Luft.

„Dachten, dass er weggezogen ist“

Bei der zum Teil bereits mumifizierten Leiche handelt es sich um einen 66-jährigen deutschen Staatsbürger polnischer Herkunft, der zuletzt in dem Haus gewohnt hatte.

Vor dem Kauf war der Tote den neuen Besitzern nicht aufgefallen: „Wir wohnen nebenan und kennen das Grundstück, daher haben wir es nicht näher besichtigt. Zwar haben wir den Mann schon länger nicht gesehen, aber wir dachten, dass er vielleicht weggezogen ist.“

Obwohl der Mann, der im September 2014 zuletzt gesehen worden war, laut Polizei bereits seit mehreren Wochen tot war, war sein Fehlen im Ort unbemerkt geblieben.

„Er hat nie mit jemandem gesprochen“

„Selbst mir ist der Mann nie aufgefallen, er hat nie Kontakt gesucht. Dennoch wundert es, wie soetwas in einem Dorf passieren kann. Wenn jemand neu in ein Land kommt und keinerlei Kontakt sucht, ist das ein Nährboden für solche Vorfälle“, so Stadtbezirksvorsteher Josef Weidinger, und ein weiterer Kleinhöfleiner berichtet: „Ich habe ihn öfter beim Einkaufen gesehen, aber er hat nie mit jemandem gesprochen.“

Wie es zu dem Unfall kam, wurde seitens der Polizei so erklärt: Der Mann hatte offenbar sein Fahrzeug mittels Wagenheber gehoben und wollte Arbeiten darunter durchführen. Der PKW war sehr mangelhaft gesichert und auch die Handbremse war nicht angezogen, wie Polizeisprecher Gerald Koller erklärt. Vermutlich war die ungenügende Sicherung zusammengebrochen und das Auto auf Kopf und Brust des 66-Jährigen gefallen.

Der Verstorbene war geschieden und soll zwei Söhne haben, nach denen die Polizei nun sucht. Die Staatsanwaltschaft gab den Leichnam frei.


Leichenfund: Kein Fremdverschulden

Beim offensichtlich bereits mehrere Wochen zurückliegenden Tod eines 66-Jährigen unter einem Auto auf einem Grundstück in Eisenstadt ist Fremdverschulden mit Sicherheit auszuschließen.

Samstagnachmittag fanden die Käufer eines Hauses Eisenstädter Ortsteil Kleinhöflein eine männliche Leiche unter einem, im Hof abgestellten, PKW. Der 66-jährige deutsche Staatsbürger, polnischer Herkunft dürfte bei Reparaturarbeiten an seinem Fahrzeug zu Tode gekommen sein.



Die neuen Besitzer einigten sich vor einigen Tagen über die Summe des Hauskaufs und wollten es heute besichtigen. Dabei fanden sie den Leichnam. Der Mann hatte offenbar sein Fahrzeug mittels Wagenheber gehoben und wollte Arbeiten unter dem Fahrzeug durchführen. Der PKW wurde dabei sehr mangelhaft gesichert und auch die Handbremse war nicht angezogen. Zudem ist die Örtlichkeit etwas abschüssig.

Vermutlich aus den angeführten Gründen brach die ungenügende Sicherung zusammen und das KFZ fiel auf den Kopf- und Brustbereich des 66-Jährigen. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Tod bereits vor mehreren Wochen eingetreten ist, denn die Leiche war bereits teilweise mumifiziert. Derzeit gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die weiteren Ermittlungen führen die Beamten des Landeskriminalamtes Burgenland.

Der Verstorbene war geschieden und lebte sehr zurückgezogen. Zum letzten Mal wurde er im September 2014 gesehen. Angehörige konnten bis dato nicht erreicht werden. Die Staatsanwaltschaft wurde in Kenntnis gesetzt und gab den Leichnam frei.

Hier der erste Kurzbericht auf BVZ.at: