Erstellt am 08. Oktober 2014, 11:55

von NÖN Redaktion

Studienangebot soll erweitert werden. Die Fachhochschule Burgenland will in Zukunft das Studienangebot erweitern, ein gut ausgewogenes Betreuungsverhältnis für die Studenten und den Forschungsauftrag erfüllen.

 |  NOEN, Hafner
Diese drei großen Zielen hat FH-Geschäftsführer Georg Pehm am Mittwoch vor Journalisten in Eisenstadt genannt. Bei dem Pressetermin stellten die Verantwortlichen den Leitfaden für die nächsten zehn Jahre "Strategie 2025" vor.

Man sei schon gut auf Kurs, meinte Pehm bei der Pressekonferenz. Dennoch brauche es neben der "guten Unterstützung" des Landes Burgenland, das die Infrastruktur bereitstelle und einige Studiengänge finanziere, auch den Beitrag der Bundesregierung. "Ich möchte wiederum nachdrücklich unsere Forderung nach mehr Studienplätzen, einer Basisförderung für Forschungsaktivitäten und einer Abgeltung der Teuerung aussprechen", sagte der FH-Geschäftsführer.

In Forschungsförderung "klar benachteiligt"

Die Aufstockung der Studienplätze um "nur" zehn Plätze für dieses Studienjahr sei "auf vollkommenes Unverständnis gestoßen". Außerdem brauche die FH "mehr Luft für die Forschung, um weiterhin Drehscheibe für Forschung und damit eine wirkungsvolle Triebfeder für Wachstum im Burgenland zu bleiben", meinte Pehm. Das Burgenland sei heute in der Forschungsförderung von Hochschulen "klar benachteiligt".

Laut FH lerne in diesem Semester eine Höchstzahl von 1.822 Studierenden an der Fachhochschule. Derzeit werden insgesamt 52 Forschungsprojekte durchgeführt.