Erstellt am 27. Mai 2015, 07:51

Haydn spielt im Wahlkampf mit. Kovacs (SPÖ) fordert von Steiner (ÖVP), gegenüber Esterházy Position zu beziehen.

Vizebürgermeister Günter Kovacs (SPÖ): »Steiner muss Doppelspiel mit Ottrubay beenden.« Foto: Sorger  |  NOEN, Nina Sorger

Landtagsabgeordneter und SPÖ-Vize Günter Kovacs fordert einen Schulterschluss der Stadt- und Landespolitik für die Zukunft der Haydnfestspiele.

Laciny: „Kovacs hätte besser geschwiegen“

„Die anhaltende Weigerung der Stiftung Esterházy, einen fairen und langfristigen Mietvertrag im Schlosszu ermöglichen, gefährdet die Existenz der Haydnfestspiele“, so Kovacs: „Der Schlossbesitzer wollte die Miete um das Siebenfache erhöhen. Da geht es um Tagessätze von bis zu 25.000 Euro. Und Bürgermeister Steiner sieht tatenlos zu! Er ist Mitglied im Kuratorium und da muss er einmal sagen: ,Es reicht!‘“

Seitens der ÖVP kontert Kulturstadtrat Walter Laciny: „Kovacs, der selbst kaum bei einem Konzert der Haydnfestspiele zu sehen ist, hätte besser geschwiegen. Denn mit seinen – gelinde gesagt – wirren Äußerungen und Beleidigungen gefährdet er massiv den Abschluss eines neuen Mietvertrages.“

Walter Laciny weiter: „Es ist wichtig, dass Bürgermeister Thomas Steiner die Gesprächsbasis zu allen Verhandlungspartnern aufrechterhält, um eine für Eisenstadt gute Lösung zu erreichen.“