Erstellt am 17. Juni 2015, 06:11

Flüchtlings-Randale in Neusiedler Straße. Weil drei Flüchtlinge mit Essen nicht zufrieden waren, verstümmelten sie sich aus Protest und drohten mit Selbstmord.

Unterbringung. Im Polizeiturnsaal des Bundesamtsgebäudes in der Eisenstädter Neusiedler Straße sind bis zu 40 Flüchtlinge untergebracht. Drei von ihnen war das Essen zu wenig und es schmeckte ihnen nicht. Foto: Doris Fischer  |  NOEN, Doris Fischer
Im Turnsaal des Bundesamtsgebäudes in der Neusiedler Straße, in dem derzeit bis zu 40 Flüchtlinge untergebracht sind, soll es am vergangenen Montagabend zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen sein. Polizeisprecher Wolfgang Bachkönig bestätigt, dass es einen Vorfall im Turnsaal gegeben hat.

Wegen Suizidgefahr ins Krankenhaus

„Es hat einen Vorfall im Rahmen der Essensausgabe gegeben“, stellt der Polizeisprecher fest. Insgesamt sollen drei Personen mit der Qualität und Menge des Essens nicht zufrieden gewesen sein und haben dagegen protestiert. Angeblich war ihnen die Menge zu wenig.

Gegen 20 Uhr ist dann die Situation eskaliert. Ein weiterer Flüchtling hat die diensthabenden Polizisten informiert, dass sich die drei Asylanten selbst verstümmelt und gedroht haben sollen, sich umbringen zu wollen. Daraufhin sind die Polizisten eingeschritten.

„Die Männer mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Grund war Suizidgefahr“, berichtet der Polizeisprecher. Hinter vorgehaltener Hand heißt es, dass es bereits des Öfteren Rangeleien wegen des Essens gegeben haben soll. „Es kann schon vorkommen, dass jemandem das Essen nicht schmeckt“, entgegnet man bei der Polizei.