Erstellt am 08. Mai 2015, 06:20

von Doris Fischer

Freizeit oder Wohnen am Esterházy-See?. Mieter am Esterházy See Trausdorf sind verunsichert, ob Feriensiedlung umgewidmet wird. Bürgermeister gibt Entwarnung.

Zukunft. In die Feriensiedlung am Esterházy See in Trausdorf soll wieder Ruhe einkehren. Umwidmungen von Feriensiedlung in Bauland/Wohnen sind nach Angaben von Bürgermeister und Esterházy Betrieben nicht geplant. Foto: Fischer  |  NOEN, Doris Fischer
Die Feriensiedlung am Esterházy See in Trausdorf sorgt nach dem Gerichtsverfahren einer Pächterin – sie klagte den Vertrag mit Esterházy wegen zu hoher Miete und dem Verbot des Hauptwohnsitzes ein – nach wie vor für Schlagzeilen.

Jetzt wird gemauschelt, dass die Feriensiedlung in Bauland/Wohnen umgewidmet werden soll, damit es in Zukunft zu keinen Schwierigkeiten bei Hauptmeldungen kommen soll.

Bürgermeister sieht keinen Anlass

Trausdorfs Bürgermeister Viktor Hergovich (SPÖ) ist von Umwidmungsplänen nichts bekannt. Nur so viel: „Derzeit wird von der Raumordnung des Landes Burgenland rechtlich geprüft, inwiefern die Vereinbarkeit von Hauptwohnsitz und Feriensiedlung besteht. Von dem Ergebnis hängt die weitere Vorgehensweise der Gemeinde ab.“

Und das habe er, Hergovich, auch bei der Mitgliederversammlung im Herbst den Mietern und Pächtern am Esterházy See bekannt gegeben. Für eine Umwidmung sieht er hingegen keinen Anlass.

Vonseiten der Esterházy Betriebe GmbH heißt es zu den Umwidmungsgerüchten: „Von uns aus gibt es keinen Antrag auf Umwidmung der Feriensiedlung.“