Erstellt am 29. Juli 2015, 08:17

von Magdalena Gmeiner und Tamara Heidenreich

Ausbildung für grüne Daumen. Bei den städtischen Gärtnern arbeiten derzeit sechs Lehrlinge. In der dreijährigen Lehre steht so einiges auf dem Programm.

Gärtner. Die beiden Lehrlingsausbilderinnen Sandra Schneider und Sabine Schwarz (hinten links und Mitte) mit ihrem Lehrling Lukas Schmit (vorne) und Praktikantin Kathi Kosak (hinten rechts).  |  NOEN, Tamara Heidenreich

Im Team der städtischen Gärtner Eisenstadt bemühen sich 18 Gärtner um die Pflege und Verschönerung des Stadtbilds. Rund um die Uhr kümmern sie sich um verschiedene Grünflächen, öffentliche Plätze und Verkehrsinseln in Eisenstadt, St. Georgen und Kleinhöflein.

Blumen setzen, Hecken schneiden, Rasen mähen

Es werden, je nach Jahreszeit, Blumen gesetzt, Hecken geschnitten, Rasen gemäht, Unkraut gejätet, Laub gekehrt, Blumen gegossen und vieles mehr. Von frühmorgens bis spätabends haben die Gärtner Einsatzbereitschaft, müssen beispielsweise auch im Winter zum Salzstreuen oder Schneeräumen jederzeit bereitstehen.

Auch sechs Lehrlinge im Alter von 15 bis 23 Jahren sind derzeit angestellt. In der dreijährigen Ausbildung lernen sie unter anderem Grundlagen der Pflanzenkunde, die richtige Pflege und Düngung einzelner Blumen und Pflanzen sowie Maßnahmen zur Unkraut- und Schädlingsbekämpfung. Je nach Lehrjahr sind die Lehrlinge von Jahr zu Jahr für unterschiedliche Aufgaben zuständig.

„Man muss es mögen, bei jedem Wetter draußen zu sein"

Dürfen sie anfangs noch gar keine Geräte in Betrieb nehmen, erledigen sie kleinere Arbeiten, wie Kehren, Laubblasen, Salzstreuen und Gießen, können sie ab dem zweiten Lehrjahr beispielsweise mit Rasenmäher oder Heckenschere arbeiten. Neben der praktischen Arbeit im Betrieb absolvieren die Lehrlinge außerdem jährlich eine zehnwöchige Ausbildung in der Berufsschule.

„Man muss es halt mögen, bei jedem Wetter draußen zu sein, egal ob Schneesturm oder Hitzewelle. Außerdem sollte man für diesen Beruf körperlich fit sein, ein gewisses Interesse an Pflanzen haben und natürlich auch kreativ sein. Also ich habe meinen Traumjob auf jeden Fall gefunden!“, erzählt Lukas Schmit, Lehrling bei den städtischen Gärtnern Eisenstadt.

Vergangene Woche durften Gärtner und Lehrlinge wieder beim Landesblumenschmuckwettbewerb ihr Können zeigen. Ziel dieses Bewerbs ist es, durch die Gestaltung und Verschönerung der Ortschaften und der Landschaft das Burgenland noch lebenswerter zu machen.