Eisenstadt

Erstellt am 20. Juli 2016, 05:10

von Nina Sorger

Eisenstadt: Esterházy kauft Krankenkasse. Das alte Krankenkassengebäude wurde kurz vor deren Auszug von der Esterházy-Tochter Vital Immobilien erworben.

Besitzerwechsel. Mit Genehmigung des Ministeriums konnte das alte Gebäude verkauft werden. Bis Ende des Jahres soll Übergabe sein.   |  Fischer

Die Fertigstellung des neuen Baus der Burgenländischen Gebietskrankenkasse (BGKK) und damit der Auszug aus dem alten Gebäude rückt näher.

Nun wurde der Verkauf des alten Krankenkassenhauses an die Vital Immobilien Ges.m.b.H., eine Tochter der Esterházy Betriebe, fixiert.

„Wir haben rechtzeitig vor drei Jahren begonnen, das alte Gebäude europaweit zum Verkauf auszuschreiben. Anfangs gab es keine Interessenten, dann sechs, und zum Schluss sind zwei übrig geblieben“, so BGKK-Direktor Christian Moder: „Wir haben das Glück, mit Esterházy einen interessierten Anrainer zu haben, mit dem wir letztendlich einig werden konnten. Und auch das Gesundheitsministerium hat dem Verkauf bereits zugestimmt.“

Übergabe des Hauses bis Ende des Jahres

Für den BGKK-Direktor ist der Verkauf eine Erleichterung: „Der Verkauf von großen Gebäuden ist immer schwierig. Bei der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse dauerte es etwa zehn Jahre, bis sie ihr altes Gebäude losgeworden ist. Und alles, was in unserem Besitz ist, müssen wir ja instand halten. Das fällt für uns nun weg – eine Aufgabe weniger“, erklärt Moder.

Über Verkaufspreis wollte sich der BGKK-Direktor „vorerst nicht äußern“.

Die BGKK wird Ende August mit ihrer Verwaltung in das neue Haus in der Siegfried-Marcus-Straße ziehen, in das sich auch die Sozialversicherungsanstalt der Bauern eingemietet hat und das dann rund 350 Mitarbeiter beherbergen wird.

„Unsere beiden Ambulatorien werden Anfang bis Mitte September übersiedeln. Dann werden wir das Haus nach und nach ausräumen, also alles, was beweglich ist, entfernen, sodass wir dann mit Ende des Jahres unser altes Gebäude an den neuen Eigentümer übergeben können“, so Moder.

Seitens Esterhazy gab es kurz vor Redaktionsschluss noch keine offizielle Stellungnahme.