Erstellt am 16. Juni 2011, 08:09

Geld für Neubauten. FINANZEN / ÖVP-Stadtpartei ist mit dem Finanzhaushalt zufrieden, dennoch: Jeder Eisenstädter hat 1593 Euro Schulden.

EISENSTADT / „Die Finanzstatistik aller Gemeinden weist der Landeshauptstadt ein hervorragendes Zeugnis aus und bestätigt das solide finanzielle Fundament unserer Stadt“, freut sich ÖVP-Klubobmann Thomas Steiner. Ein Überschuss von 2,8 Millionen Euro, eine freie Finanzspitze von knapp 900.000 Euro, das sind die „amtlichen“ Finanzdaten von Eisenstadt im abgelaufenen Jahr. Dazu kommt, dass ein Abbau der Schulden – die momentan 20.172.055 Euro betragen – um eine Million Euro gelungen ist.

Steiner: „Diese Erfolge waren nur durch eine konsequente Finanzpolitik möglich. Wir sparen, wo es möglich ist und investieren, wo es nötig ist.“

Investitionen in die  Lebensqualität

Steiner weiß, was mit dem Geld passieren soll: „Diese Finanzpolitik gibt uns die Möglichkeit, wieder massiv in die Lebensqualität zu investieren: fast 1,5 Millionen Euro in den Neubau und die Sanierung der Straßen, in moderne Jugendarbeit mit der Errichtung des E-Cubes, in die Errichtung eines Bauhofs und in viele weitere Projekte.“ Steiner: „Gleichzeitig können wir im Gegensatz zu anderen Gemeinden und auch Ländern unsere bisherigen Angebote, wie zum Beispiel die Gratis-Kinderbetreuung, im vollen Umfang aufrecht erhalten.“ Vonseiten der SPÖ gibt’s kein Lob. Vizebürgermeister Günter Kovacs: „Es ist eine Provokation, die Finanzen der Stadt als so positiv darzustellen und gleichzeitig hohe Vorschreibungen für die neuen Beleuchtungen auszuschicken. Kovacs weiter: „Viele gehen in Berufung, da es für sie nicht einsichtig ist, so hohe Beiträge zu leisten. Wenn Thomas Steiner die finanzielle Situation schon als positiv beschreibt, dann fordere ich, dass wir dies als Entlastung an die Eisenstädter weitergeben und nicht in eine unnötige Veranstaltungshalle stecken.“