Erstellt am 17. September 2014, 06:58

von Werner Müllner

Schmall sagt Adieu. Der ehemalige ÖVP-Vizebürgermeister Christian Schmall verlässt den Gemeinderat, Stadtbezirksvorsteher bleibt er weiterhin.

Mehrkosten? Diese neue Konstellation bedeutet für die Stadt übrigens keinen Mehraufwand: Die Aufwandsentschädigung von Christian Schmall (Foto) als Stadtbezirksvorsteher wird exakt um 270 Euro reduziert, also genau in der Höhe der Aufwandsentschädigung eines Gemeinderatsmitglieds, erklärt man vonseiten der ÖVP.  |  NOEN, Müllner
In der Gemeinderatsriege der ÖVP Eisenstadt gibt es ab 1. Oktober eine personelle Änderung. Die 29-jährige Ruth Klinger-Zechmeister aus Kleinhöflein wird ab diesem Zeitpunkt ihr Gemeinderatsmandat ausüben.

Klinger-Zechmeister hatte sich auf Grund der Geburt ihrer Zwillinge 2012 karenzieren lassen. Ihr Mandat übernahm Christian Schmall, der nun aus dem Gemeinderat ausscheiden wird.

Die Arbeit als Stadtbezirksvorsteher wird er weiter ausüben. Schmall wurde bei der Gemeinderatswahl von Christoph Schmidt mit Vorzugsstimmen überholt und hatte so kein eigenes Mandat.

Für die politische Arbeit wird sich nichts ändern

x  |  NOEN, Müllner
Für Schmall ist der jetzige Abschied keine Überraschung: „Schon nach der Wahl war klar, dass mein Mandat mit dem 30. September 2014 endet.“

Für die politische Arbeit, meint er, wird sich quasi nichts ändern: „Bei den Gemeinderatssitzungen sitze ich jetzt nicht mehr vorne, sondern hinten bei den Gästen. Das ist aber auch schon alles, was sich ändert.“

Weiter Ansprechpartner, Rückkehr nicht ausgeschlossen

Und eine Rückkehr in den Gemeinderat schließt der 56-Jährige nicht aus: „Wenn jemand von der ÖVP den Gemeinderat verlässt, bin ich der erste, der nachrückt.“

„Christian Schmall ist in vielen Bereichen Ansprechpartner der Bevölkerung, hat eine Vielzahl von Bürgern in pensions- und arbeitsrechtlichen Fragen beraten, vertritt mich als Bürgermeister bei offiziellen Terminen und hat sich als Verkehrspolitiker einen Namen gemacht. Ich freue mich, dass er weiter für die Bürger und die Stadt da sein wird“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner zu dem Wechsel.