Erstellt am 22. August 2012, 00:00

Genuss auf der Fuzo. EVENT / Wein- und Genussfest startet heute. Kritik an der Finanzierung gibt‘s von der FPÖ. Freismuth: „Immer diese alte Leier.“

Letzte Arbeiten. Gemeindearbeiter Berhard Kalina legte an den Hütten noch Hand an. GREGOR HAFNER  |  NOEN
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VON BETTINA EDER

EISENSTADT / Ab heute, Mittwoch, darf auf der Fußgängerzone wieder herzhaft alles genossen werden, was die Region kulinarisch hergibt.

Das Eisenstädter Wein- und Genussfest öffnet zum zweiten Mal seine Pforten – die übrigens aufgrund des Andrangs auch ein bisschen versetzt werden mussten. Der Obmann des Vereins, der für die Organisation zuständig ist, Finanzstadtrat Michael Freismuth (ÖVP), freut sich: „Wir sind klein, aber fein gewachsen.“

Molnár: Mehr Verlust für die  Stadt als die Weinkost

Dennoch muss sich Freismuth schon vor der Eröffnung Kritik gefallen lassen. Das Fest selbst sei ein schönes und ruhiges Fest, allerdings zu kostspielig für die Stadt. FPÖ-Chef Géza Molnár rechnet vor, dass die „Wein- und Verlusttage“ im Vorjahr mit mehr als 12.000 Euro Minus pro Tag ein größeres Minus für die Stadtgemeinde verursachten, als der Vorgänger, die Weinkost. Diese wurde nach mehreren finanziellen Disastern und Diskussionen schlussendlich 2010 ersetzt. Wie Molnárs Kritik und die Reaktionen der Stadt aussehen, lesen Sie in der aktuellen BVZ