Erstellt am 06. Januar 2016, 03:48

von NÖN Redaktion

Glatteis sorgt für Unfälle. Die eisigen Straßenverhältnisse halten die Rettungsorganisationen auf Trab, die Einssatzfahrzeuge standen kaum still.

Die Feuerwehr Wulkaprodersdorf wurde gegen 16 Uhr zu einer Fahrzeugbergung auf die B50 Richtung Antau gerufen. Zwölf Mann bargen die zwei kollidierten PKWs. Die verletzten Insassen waren zu diesem Zeitpunkt bereits vom Roten Kreuz versorgt worden. Die nach alarmierte Feuerwehr Antau übernahm den Abtransport. Foto: FF Wulkaprodersdorf  |  NOEN, FF Wulkaprodersdorf
Gleich mehrmals krachte es am Wochenende aufgrund des Wintereinbruchs. Im Raum Eisenstadt schneite, beziehungsweise nieselte, es am Samstag leicht, was Straßenglätte verursachte. Auf den eisglatten Fahrbahnen verloren die Lenker die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Gleich mehrere Insassen wurden verletzt.

Der wohl schwerste Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag zwischen Siegendorf und Wulkaprodersdorf (Bild und Details oben). Bei der Kollision von zwei PKWs mussten zwei der vier Insassen von den Einsatzkräften geborgen werden.

Zwei Unfälle in der Grenzregion

Die Schwerverletzten wurden ins Krankenhaus Wr. Neustadt sowie Eisenstadt gebracht. Kurz darauf, gegen 16 Uhr stießen zwischen Wulkaprodersdorf und Antau (Bezirk Mattersburg) zwei Autos zusammen. Ein Rettungswagen brachte zwei Leichtverletzte ins Krankenhaus Eisenstadt.

Am Montag hatte bei der Straßenglätte ein Autofahrer Pech beim Einparken: Die Feuerwehr Müllendorf musste den Pkw bergen, der beim Einparkmanöver in den Straßengraben gerutscht war.

Doch auch ohne Fahrzeug waren die Straßen unsicher. Die Landessicherheitszentrale meldete rund 20 Personen, die nach Stürzen alleine am Sonntag ins Krankenhaus gebracht wurden.

x  |  NOEN, FF Siegendorf

x  |  NOEN, zVg/FF