Erstellt am 29. Oktober 2014, 07:06

von Doris Fischer

Gerichtstermin: Müllstreit vertagt. Marktgemeinde Großhöflein ortet Fehler bei Abrechnung des Burgenländischen Müllverbandes und hat geklagt.

 |  NOEN, Erwin Wodicka
Heute, Mittwoch, hätte am Landesgericht Wiener Neustadt der Fall „Marktgemeinde Großhöflein gegen den Burgenländischen Müllverband“ verhandelt werden sollen.

„Vertrag ist nicht eingehalten worden“

Der Großhöfleiner Gemeinderat beschloss, eine Klage gegen den Burgenländischen Müllverband einzubringen, da dieser nach Meinung der Gemeinde zu viel an Gebühren eingehoben hat. „Es gab einen Vertrag zur Standortabgeltung, der nicht eingehalten worden ist“, stellt Umweltgemeinderat Werner Huf fest.

Genau genommen wurde der Freicontainer immer in Abzug gebracht, so Huf. „Und das von 1996 bis jetzt. Es geht da um viel Geld“, lässt Huf wissen. Letztendlich wurde der Müllverband geklagt.

Will zu späterem Zeitpunkt verhandeln

„Die Verhandlung wird es nicht geben. Sie wurde auf unbestimmte Zeit vertagt“, lässt Hans Janisch vom Burgenländischen Müllverband wissen und ergänzt: „Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.“ Genaueres wollte er zu dem Verfahren nicht sagen: „Details kann ich nicht nennen, da es sich um ein schwebendes Verfahren handelt.“

Auch der geschäftsführende Bürgermeister Heinz Heidenreich (SPÖ) stellte fest, dass die Verhandlung am Mittwoch nicht stattfinden werde. „Wir haben uns gemeinsam darauf geeinigt, zu einem späteren Zeitpunkt zu verhandeln. Derzeit befinden wir uns im Wahlkampf“, so Heidenreich. Er würde sich auch mit den „Herren“ an einen Tisch setzen – zum Reden.