Erstellt am 20. April 2011, 00:00

Halle für die Jugend. BAUSTART HERBST / Unmittelbar neben dem Skaterplatz wird die Veranstaltungshalle mit Schwerpunkt „Jugend“ gebaut.

»Der Fokus beim E-Cube liegt auf der Jugend. Das Gebäude wird auch für andere Veranstaltungen Platz bieten. Proberäume, Kabaretts, Konzerte, oder Partys sind nur einige Beispiele«, erklärt Thomas Steiner (l.) mit Yasmin Dragschitz, Andrea Fraunschiel und Istvan Deli (v.l.)  |  NOEN
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VON WERNER MÜLLNER

EISENSTADT / ÖVP und Grüne präsentierten am Montag Details zum Jugendtreff – welches bisher als „Veranstaltungshalle“ für politische Diskussionen sorgte. Rot und Blau wollen die Errichtung dieser Halle mit Unterschriften und einer Volksbefragung verhindern.

„Um Jugendlichen und darüber hinaus auch anderen Bevölkerungsgruppen, Vereinen und Institutionen die Möglichkeiten zu eröffnen, Veranstaltungen durchführen zu können, wurde das Projekt „E-Cube“ gestartet. Wir schaffen damit Raum, der vielfältige Jugendarbeit, vor allem aber auch selbst organisierte Jugendarbeit, zulässt. Denn wir wollen junge Menschen für Projekte begeistern, an denen sie selbst aktiv mitarbeiten können“, erklärt Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel (ÖVP). Yasmin Dragschitz erklärt für die Grünen: „Wir haben unsere Unterstützung für den Bau einer ’Veranstaltungshalle‘ unter anderem davon abhängig gemacht, dass die Zielgruppe von Veranstaltungen in diesen Räumlichkeiten eindeutig Jugendliche sind. Für eine reine Veranstaltungshalle würden wir uns nicht starkmachen!“ Der geplante Jugendtreff besteht im Großen und Ganzen aus zwei Räumen: einer Art Jugendzentrum und einem großen Veranstaltungsraum für rund 300 Personen – bei Kinobestuhlung. Obendrein gibt es drei Räume für Bandproben o.Ä..

Jugend kann für Detailplan  Ideen liefern: www.ecube.at

„Bei der Planung dieses Zukunftsprojekts werden wir die Jugend aktiv mit einbeziehen. Hierzu werden wir eine Internetplattform einrichten (www.ecube.at), die den Jugendlichen die Möglichkeit bietet, ihre Ideen einzubringen. Nach Fertigstellung des Projekts wird die Website auch die Möglichkeit bieten, sich direkt im ’E-Cube‘ einzumieten“, erklärt Jugendgemeinderat Istvan Deli (ÖVP). Die reinen Baukosten für das etwa 500 Quadratmeter große Gebäude werden 470.000 Euro betragen. Dazu kommen noch die Planungskosten in der Höhe von 74.000 Euro sowie Einrichtungs- und Aufschließungskosten. Diese Baukosten werden durch den Verkauf des alten JUZ (mind. 200.000 Euro) und den Verkauf der Grundanteile des Kulturzentrums (350.000 Euro) aufgebracht. Zusätzlich wird man sich um eine Landesförderung bemühen.

„Der Fokus beim E-Cube liegt auf der Jugend. Das Gebäude wird auch für andere Veranstaltungen Platz bieten. Proberäume, Kabaretts, Konzerte, oder Partys sind nur einige Beispiele“, erklärt Thomas Steiner (l.) mit Yasmin Dragschitz, Andrea Fraunschiel und Istvan Deli (v.l.)