Erstellt am 12. März 2014, 00:00

Hallenbad: Streit um Landesgeld. Finanzierung / Eisenstadt möchte für das Hallenbad Landesgeld — die Parteien sind uneins wie…

Teuer. Der Betrieb des Eisenstädter Hallenbades verschlingt monatlich tausende Euro. Woher die kommen sollen, darüber wird gestritten.  |  NOEN

EISENSTADT / SPÖ-Obmann Günter Kovacs eröffnet die Diskussion: „Vor Kurzem hat die ÖVP im Gemeinderat einen Beschluss für eine Resolution herbeigeführt, die in Nachahmung einer Neusiedler Initiative fordert, dass das Land einen Beitrag zur Finanzierung des Hallenbades leisten soll. Die SPÖ hat gegen diese Resolution gestimmt und gefordert, dass die Stadt zuerst ihre Hausaufgaben erledigen soll und wohl auch etwas für die Einwohner von Umlandgemeinden leisten kann, wenn sie für diese auch Kommunalsteuer kassiert.“

Geld "offenbar vorhanden"

Kovacs weiter: „Wie sich nun herausstellt, gibt es anscheinend beim Landesvize Steindl einen unausgeschöpften Topf an Bedarfszuweisungen, der seiner Verwendung harrt. Und den er bislang offensichtlich nicht für „seine“ Städte Eisenstadt und/oder Neusiedl verwenden wollte. Wir fordern den Herrn Landeshauptmannstellvertreter auf, seinem Parteifreund und ehemaligen Büroleiter Thomas Steiner beizuspringen und offenbar vorhandenes Geld für das Hallenbad in Eisenstadt zur Verfügung zu stellen.“

Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl dazu: „Das ist sicherlich ein verspäteter Faschingsscherz. Natürlich unterstütze ich meinen Freund und Bürgermeister Thomas Steiner und auch Neusiedl. Über die Bedarfszuweisung wird es Geld geben, aber das wird nicht nachhaltig sein: Die Bäder von Eisenstadt und Neusiedl haben eine überregionale Aufgabe und nicht nur eine gemeindespezifische. Daher liegt die Verantwortung auch im Landesbereich. Denn wenn wir so denken würden, dann gäbe es keine Therme noch ein Fußballzentrum.“

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Für die ÖVP Eisenstadt hat sich nun Vizebürgermeister Josef Mayer zu Wort gemeldet: „Kovacs lebt hier einmal mehr seine eisenstadtfeindliche Haltung aus. Bei der Resolution zum Hallenbad geht es nicht um Parteipolitik, sondern um ein überparteiliches Bekenntnis zur sportlichen Infrastruktur im Burgenland.“