Erstellt am 06. April 2011, 00:00

Haus der Generationen. ÜBERGEBEN / Die Anlage für betreutes Wohnen verfügt über 30 Wohneinheiten zwischen 50 und 79 Quadratmeter.

Eingeweiht. Anton Mittelmeier (l.), Geschäftsführer der Neuen Eisenstädter, übergab Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel und Gemeinderat Hans Skarits, Obmann des Eisenstädter Seniorenbeirats, den Schlüssel für das neue Generationenzentrum.  |  NOEN
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EISENSTADT / Das Generationenviertel am Schwarz-Platz in der Nähe der Wirtschaftskammer beherbergt nun ein Pflegeheim, eine Anlage für betreutes Wohnen, das „Generationenzentrum“ sowie einen Kindergarten mit Kinderkrippe. Seit 2009 wurde an der letzten Bauetappe, der Anlage für betreutes Wohnen mit dem Generationenzentrum, gebaut. Die Arbeiten konnten am 1. April beendet werden. „Ich bin stolz, dass wir ein in Österreich einzigartiges Projekt des Zusammenlebens verwirklichen konnten. Alte Menschen werden sich mit Jungfamilien und Kindern im neuen, Generationenzentrum bei zahlreichen Veranstaltungen begegnen. Das Zusammenleben fördert die Toleranz und das Verständnis zwischen den Generationen“, freut sich Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel (ÖVP).

Als Alternative zum  bekannten Altersheim

„Manchmal ist es im Alter nicht mehr möglich, ohne Hilfe alleine zu leben — man möchte jedoch in vertrauter Umgebung bleiben. Das Altersheim ist längst nicht mehr der einzige Ort, um alt zu werden, denn die „eigenen vier Wände“ geben Geborgenheit und ermöglichen auch einen Rückzug. Für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund des Lebensalters Hilfe bei der eigenen Haushaltsführung benötigen und nicht in ein Heim umziehen wollen, ist die Wohnform des betreuten Wohnens eine gute Alternative“, so der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Hans Skarits.