Erstellt am 06. Oktober 2015, 10:46

von Werner Müllner

Hofmeister geht nach Salzburg, bleibt aber im Steinbruch. Maren Hofmeister wird ab Frühjahr 2016 künstlerische Leiterin der Stiftung Mozarteum in Salzburg. Sie bleibt jedoch weiterhin die künstlerische Verantwortliche der Arenaria GmbH im Steinbruch St. Margarethen für die Opern-Produktionen 2016 und für 2017.

 |  NOEN, zVg

In der Schauspielersprache würde man sagen, es war ein Kurzauftritt. Im März 2015 wurde Maren Hofmeister Intendantin der Oper im Steinbruch St. Margarethen, außerdem ist sie Direktorin für Musik und Kultur in der Esterházy Privatstiftung. Nun gab sie ihren Abschied bekannt.

Verantwortung für 2016 und 2017

Sie wird ab Frühjahr 2016 künstlerische Leiterin der Stiftung Mozarteum in Salzburg. Ihre Ernennung in Salzburg erfolgt im besten Einvernehmen mit Esterházy.

Hofmeister behält die künstlerische Verantwortung für die bereits fixierten Opernproduktionen, „Der Liebestrank“ 2016 auf der Ruffini-Bühne und die Produktion 2017 auf der großen Bühne in St. Margarethen (zur letzten Premiere siehe auch die BVZ-Fotoserie unten).

„Die neue Intendantin Maren Hofmeister hat 2015 die Qualität der Oper im Steinbruch St. Margarethen auf ein neues künstlerisches Niveau gebracht“, streut ihr Regisseur Robert Dornhelm Rosen zum Abschied.

x  |  NOEN, Millendorfer/Müllner
Schon 2008 bis 2010 war Hofmeister die künstlerische Mitarbeiterin des Intendanten der Salzburger Festspiele, wo sie u. a. als Dramaturgin die Produktion „Moise et Pharaon“, in der Regie von Jürgen Flimm und der musikalischen Leitung Riccardo Mutis, sowie das „Young Singers Project“ betreute.

Die Konzertformate classic.Esterházy bleiben in den Händen ihres künstlerischen Leiters, Andreas Richter, der seit Beginn 2014 bei Esterhazy für alle Klassikformate erfolgreich tätig ist.

Ottrubay: „Ernennung eröffnet neue Perspektiven“

Stefan Ottrubay, Direktionsrat der Esterhazy Stiftungen, dazu: „Wir sind stolz, dass Frau Hofmeister aufgrund der herausragenden Ergebnisse dieses Jahres und ihrer hohen Kompetenz in diese großartige Position in die Mozartstadt Salzburg berufen wurde. Durch diese Ernennung eröffnen sich neue, wichtige Perspektiven und Verbindungen für das Schloss Esterhazy in Eisenstadt, der weltbekannten Wirkungsstädte von Josef Haydn, mit Salzburg, dem bedeutendsten Standort für die Musik Wolfgang Amadeus Mozarts. Wir freuen uns auf die vielfältigen Synergien, die sich in Zukunft für die Haydn- und Klassikprogramme im Schloss Esterhazy eröffnen.“