Erstellt am 05. November 2014, 10:57

von Doris Fischer

JVP-Fest: Absage nach Anzeige. Zwei Tage vor ihrer Halloween-Party flatterte der JVP eine Anzeige ins Haus. Die Absage des Festes war die logische Konsequenz.

Schreiben. Auswirkungen auf das Vereins- und Dorfleben haben die Anzeigen des »Bündnis der Gastronomie Österreich« - ist sich JVP-Obfrau Ana Bojovic sicher. Als politischer Verein müsse die JVP noch mehr auf die Einhaltung von Gesetzen und Auflagen achten.  |  NOEN
Eigentlich hätte sie eine nette, gruselige Veranstaltung werden sollen, die Halloween-Party der Jungen ÖVP (JVP) Hornstein. Aber sie musste kurzerhand abgesagt werden.

x  |  NOEN
„Es gab eine Anzeige vom Bündnis Gastronomie Österreich. Es ist schade und ärgerlich zu gleich. Denn wir haben viel Zeit in die Vorbereitung investiert und die Anzeige kam zwei Tage vor dem Fest“, ärgert sich JVP-Obfrau Ana Bojovic und sieht das Vorgehen als reine Provokation.

Arbeitskreis, um Feste legal zu machen

In der Anzeige wird der JVP unbefugte gastgewerbliche Tätigkeit unterstellt.

Weiters ist zu lesen: „Ich möchte hiermit zur Anzeige bringen, dass bei der o.g. Veranstaltung alljährlich und wiederholt unbefugt Speisen ausgegeben sowie Getränke ausgeschenkt werden.“

Nicht viel dazu sagen möchte hingegen Vizebürgermeister Christoph Wolf – er selbst war jahrelang JVP-Obmann in Hornstein. „Wir sind, wie viele andere Musikvereine und Sportvereine, angezeigt worden“, ärgert sich Vizebürgermeister Wolf und ergänzt: „Auf Bundesebene gibt es schon einen Arbeitskreis, um zukünftige Feste wieder rechtlich möglich zu machen.“

Schließlich, so Wolf, leben von den Veranstaltungen die Vereine, die Gesellschaft und das Dorfleben – so gut wie immer im Einvernehmen mit den ortsansässigen Wirten.