Erstellt am 15. Juli 2015, 05:36

von Magdalena Gmeiner und Tamara Heidenreich

HTL: Es geht los!. Nach vielen Jahren der Diskussionen erfolgte nun endlich der Spatenstich für den kompletten Umbau des Bundesschulzentrums.

Spatenstich: HTL-Direktor Stefan Wagner, Landesschulratspräsident Heinz Zitz, Landeschef Hans Niessl und HAK-Direktorin Johanna Dorner-Resch.  |  NOEN, Werner Müllner
Seit Jahren schon warteten Schüler und Lehrer der HTL und HAK Eisenstadt auf den Umbau des Gebäudes, nun war es so weit: Der erste Bagger rollte an.

„Nach 18 Jahren harten Kampfes um die so dringend notwendige Sanierung des Bundesschulzentrums freuen wir uns sehr darüber, dass die Abbrucharbeiten nun begonnen haben“, verkündet Landeshauptmann Hans Niessl.

Thermische Sanierung und Neustrukturierung

„Nur die Grundmauern bleiben stehen, ansonsten wird alles komplett neu hergerichtet und thermisch saniert“, erzählt HTL-Direktor Stefan Wagner. Das Gebäude der HTL wird außerdem um ein Stockwerk, in dem zehn weitere Klassen Platz finden werden, und um einen neuen Flughangar erweitert.

„Im ersten Jahr wird die HAK auf Container-Klassen ausweichen, während das Schulgebäude umgebaut wird. Danach ziehen wir wieder ein und die HTL wird grundsaniert“, ergänzt die Schulleiterin der HAK, Johanna Dorner-Resch.

Die Stadt Eisenstadt und die Bundesimmobiliengesellschaft stritten seit Mitte der 90er darüber, wer den Investitionskredit – damals betrug dieser rund 20 Millionen Euro – aufnehmen und die Bauaufsicht übernehmen sollte.

Denn der Grund, auf dem die Schule steht, gehört der Stadt, das Nutzungs- und Bebauungsrecht liegt beim Bundesministerium und beim Landesschulrat. Schließlich schaltete sich Landeshauptmann Hans Niessl ein.

„Schlussendlich hat das Land Burgenland die Abwicklung des Bauvorhabens übernommen, nicht die Stadt Eisenstadt“, erzählt Niessl. Mittlerweile – 15 Jahre nach der ersten Projektierung – beträgt das Investitionsvolumen rund 49 Millionen Euro inklusive der Umbauten und Containerklassen: „Das liegt daran, dass es neue Vorschriften und Änderungen im Projekt gab“, heißt es aus dem Landesschulrat. Die Umbauarbeiten übernimmt die Firma Strabag. 2017 soll alles fertig sein.