Erstellt am 17. Juni 2016, 05:50

von Alexandra Gollubics-Prath

HTL: Flughalle fertig. Um 850.000 Euro entstand eine geräumige Luftfahrzeughalle samt Testplatz. Gesamtbaufortschritt liegt im Zeitplan.

Drakenprojekt. Landesschulratspräsident Heinz Josef Zitz, Landeshauptmann Hans Niessl, Landesschulinspektor Thomas Schober und HTL-Direktor Stefan Wagner mit Schülern beim Draken. Foto: Gollubics-Prath  |  NOEN, Gollubics-Prath
„Eine unendliche Geschichte geht nun schön langsam zu Ende“, verkündete Stefan Wagner, Direktor der HTL Eisenstadt, kürzlich bei der Präsentation der neuen Luftfahrzeughalle der Schule. Rund 15 Jahre nach Planungsbeginn wurde somit im Zuge der Sanierung beziehungsweise des Zubaus der HTL ein erster wichtiger Abschnitt fertiggestellt.

„Ein österreichweit einzigartiges Projekt“

Die neue Luftfahrzeughalle war aufgrund von Platzproblemen notwendig geworden. Nun stehen 420 Quadratmeter zur Verfügung, angeschlossen ist außerdem ein Testplatz für Flugzeugmotoren. Die Kosten belaufen sich auf rund 850.000 Euro. Alle Geräte und Flugzeuge, einschließlich eines Drakens des Bundesheeres, der Flugzeugmotoren und Triebwerke wurden bereits überstellt, wodurch eine reibungslose Fortführung des Unterrichts ermöglicht wurde.

Die Halle sei „österreichweit einzigartig“, hob Landeshauptmann Hans Niessl beim Lokalaugenschein hervor. Es sei äußerst wichtig, „Schülern, aber auch dem Lehrkörper, eine geeignete Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, um Wissen bestmöglich vermitteln zu können.“Angetan zeigte sich auch Landesschulratspräsident Heinz Josef Zitz, der im „technischen Schulwesen ein Juwel“ sieht.

Mit dem Gesamtbaufortschritt sei man voll im Zeitplan, freute sich Direktor Wagner. Verschiedene Arbeiten - wie etwa die Vorbereitung der Fassade für eine Wärmedämmung oder die Einrichtung einer Lüftung - wurden bereits neben dem laufenden Schulbetrieb durchgeführt. Im Besonderen die Aufstockung für neue Klassenräume soll hingegen in den Sommerferien und im folgenden Schuljahr erfolgen.

Schüler und Verwaltung werden einstweilen in jene Container ziehen, in denen derzeit noch die HAK untergebracht ist. Diese wird die Container nämlich noch im Juli räumen und ihre renovierten Räume beziehen.
Der Umbau des Bundesschulzentrums soll insgesamt rund 48 Millionen Euro kosten. Ab dem Schuljahr 2017/2018 soll das Projekt fertiggestellt sein.