Erstellt am 19. März 2014, 00:00

von Nina Sorger

Hunde rissen Ferkel. Geplündert / Zwei Hunde töteten ein Mangalitzaferkel und verletzten sechs weitere in einem Gehege in Mörbisch. Besitzer geschockt.

Geschockt. Ein Mangalitzaferkel wie dieses wurde von zwei Hunden, die in das Schweinegehege eingedrungen waren, totgebissen. Die restlichen Schweine erholen sich von Verletzungen und Schock.  |  NOEN, Rita Newman/BMLFUW
Von Nina Sorger

MÖRBISCH / Eine Hiobsbotschaft ereilte den Mörbischer Schweinebesitzer Fritz Sommer Montag Früh: „EIne Mörbischerin rief uns an und sagte, da wären wilde Hunde in unserem Schweinegehege“, erinnert sich Christa Sommer.

Hunde aus benachbartem Fertörákos

Fritz Sommer schildert den Anblick, als er bei dem Gehege im Mörbischer Seevorland eintraf: „Alle Schweine lagen wie tot da, blutüberströmt. Auch die Hunde, die offenbar über den Zaun gesprungen sind, waren noch im Gehege. Bei dem Anblick kamen mir fast die Tränen.“ Die Bilanz des Wütens: Eines der sieben Ferkel wurde totgebissen, zwei sind schwer verletzt, und die restlichen haben schlimme Bisswunden. Die Hunde konnten von einem Hundeführer der Polizei eingefangen werden, und der herbeigerufene Amtstierarzt konnte – da eines der Tiere gechippt war – den Halter identifizieren. Die Hunde kommen aus dem benachbarten Fertörákos (Ungarn).

Schadensersatz für getötetes Schwein

Ihr Besitzer versprach Sommer auch Schadensersatz für das getötete Schwein. Die restlichen Ferkel stehen noch unter Schock: „Am Montag lagen sie herum und bewegten sich nicht, als wären sie auch tot, erst am Nachmittag standen sie auf. Der Tierarzt hat ihre Wunden versorgt.“ Nun versucht Sommer, die Tiere durchzubringen.