Erstellt am 14. November 2012, 00:00

Ins Wasser gefallen…. ÄRGER IM HALLENBAD / Purbacher Familie wurde der Badetag vermiest, das kleine Becken war gesperrt, Gemeinde entschuldigt sich.

Ärger. Eine Purbacher Familie ärgert sich über gesperrtes Becken – von Seiten der Gemeinde gab es eine Entschuldigung.Doris Fischer  |  NOEN
Von Werner Müllner

EISENSTADT / Marlene Gstettner aus Purbach lud ihre Enkelkinder, vier und fünf Jahre, zum Geburtstag ins Eisenstädter Hallenbad: „Wir wollten ins Nichtschwimmerbecken. Dort fanden wir einen Zettel: 13.30 bis 16.30 Uhr gesperrt.“ Gstettner: „Im Becken waren zwei junge Männer mit Tauchausrüstung und Kameras und zwei Damen.“ Sie erzählt weiter: „Der Kassier meinte, er könne da nichts machen, ich kann mein Geld nur zurückbekommen, wenn ich das Schwimmbad wieder verlasse. Ich soll mich beim Bademeister beschweren. Dieser erklärte mir wiederum, er sei nur für die Eisbahn zuständig.“ Gstettner: „Warum dürfen Leute am Samstag zur besten Zeit für Kleinkinder das gesamte Nichtschwimmerbecken belegen?“

Gemeinde: Gutscheine und Entschuldigung 

Betriebsleiter Alfred Schlögl entschuldigt sich: „Dass es zu den geschilderten Unannehmlichkeiten gekommen ist, ist äußerst bedauerlich und tut mir sehr leid. Hier sind leider zwei Fehler unsererseits aufgetreten: Einerseits hätte das Lehrschwimmbecken nicht an einem Tag mit großem Publikumsverkehr gesperrt werden dürfen und andererseits hätten sie an der Kassa auf diesen Umstand hingewiesen werden sollen.“ Schlögl wird Familie Gstettner kontaktieren und als Wiedergutmachung Gutscheine anbieten.