Erstellt am 07. September 2011, 07:41

Interspar: Kühlerbrand. NÄCHTLICHER EINSATZ / Zwölf Tage nach der Eröffnung gab es den ersten Feuerwehreinsatz im Haidäckerpark, der Betrieb geht schon wieder normal weiter.

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VON DORIS FISCHER

EISENSTADT / Noch nicht einmal zwei Wochen hat der „Shoppingpark Haidäcker“ an der Ortseinfahrt von Eisenstadt geöffnet, schon kam es Dienstag in den frühen Morgenstunden zu einem ersten Einsatz der Stadtfeuerwehr Eisenstadt und der Exekutive. Kurz vor zwei Uhr morgens heulten die Sirenen der Feuerwehren Eisenstadt und Kleinhöflein. Die Brandmeldeanlage des neuen Interspar hatte angeschlagen.

Ein Kühlgerät im Bereich der Obst- und Gemüseabteilung war aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten. Ein technischer Defekt wird angenommen. „Beim Eintreffen unserer Mannschaft war schon die Polizei vor Ort“, berichtet Reinhold Hübner von der Stadtfeuerwehr Eisenstadt und erklärt auch warum: „Die Brandmeldeanlage ist mit dem Einbruchsalarm der Polizei gekoppelt.“

Zwei Beamte der Polizeiin spektion Ruster Straße wurden zum Einsatzort beordert. „Als sie dort ankamen, stellten sie fest, dass die Türen offen standen und eine Tonbandstimme zum Verlassen des Supermarktes aufforderte“, berichtet Oberrat Karl Kilian von der Polizeidirektion. Dass die Türen offen waren, sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, um eingeschlossenen Personen die Flucht zu ermöglichen.

Die Flammen loderten unterhalb des Kühlmöbels. Der Brand konnte ziemlich rasch mit einem Feuerlöscher, den ein Polizist aus dem Eingangsbereich holte, gelöscht werden. Jedoch war die Rauchentwicklung, so der Feuerwehrmann, enorm. Rauchentlüfter mussten aufgestellt werden.

Dank der Firmenleitung an  die Eisenstädter Feuerwehr

 

„Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt“, ist von Spar-Sprecherin Nicole Berkmann zu hören, und ergänzt: „Die umliegenden Waren im Bereich der Obst- und Gemüseabteilung mussten entsorgt beziehungsweise ausgetauscht werden. Seit den Morgenstunden kann auch schon wieder ungestört und ohne Beeinträchtigung eingekauft werden. Großer Dank gilt der Feuerwehr und dem raschen Handeln der Einsatzkräfte vor Ort.“