Erstellt am 27. November 2015, 04:53

von Sigrid Janisch

Jugendliche Vandalen unterwegs. Jugendliche verübten Lausbubenstreiche und ärgern damit die Gemeindeleitung. Schaden wird von Gemeinde behoben.

Verunstaltet. Öffentlich zugängliche Einrichtungen der Gemeinde, etwa der Spielplatz, wurden in letzter Zeit von Unbekannten beschädigt.  |  NOEN, BVZ
Amtsleiter Alois Trucksitz informierte den Gemeinderat kürzlich, „dass es in der Gemeinde derzeit häufiger Fälle von Vandalenakten gegeben hat.“ Konkret sind drei Vorfälle bekannt.

So wurden bei der Schule neue Spielgeräte und die Dachrinne beschädigt, ein Lagerfeuer auf einer der Rutschen beim Spielplatz gemacht und faustgroße Steine auf die Jalousie der Schule geworfen.

Gemeindeführung geht es um Respekt für's Eigentum

„Laut Zeugen sollen es Jugendliche gewesen sein“, sagt der Amtsleiter weiter. Eine genaue Schadenssumme konnte die Gemeinde noch nicht nennen, da man teilweise noch nicht weiß, welche Reparaturen durchgeführt werden müssen.

Die Schäden an den Spielgeräten könnten aber die Sicherheit der Benutzung gefährden, weshalb auf jeden Fall Reparaturen durchgeführt werden müssten. „Es ist vor allem ärgerlich, denn die Schäden sind nicht groß, aber sie müssen repariert werden“, sagt Bürgermeister Roman Zehetbauer (ÖVP) dazu. Die Kosten werden von der Gemeinde getragen und die Arbeiten von den Gemeindebediensteten durchgeführt.

Der Gemeindeführung geht es also nicht primär um den finanziellen Schaden, sondern darum, das Eigentum der Bevölkerung zu respektieren. Von Seiten der Opposition kam die Idee eine Kamera zu installieren, soweit sei man aber noch nicht, heißt es aus der Gemeindeführung. „Wir haben kein Problem damit, dass vorerst die Bevölkerung ein wachsames Auge hat“, so Manfred Feiler (SPÖ).

Anzeige wurde noch nicht erstattet. Die Bevölkerung wird gebeten, aufmerksamer durch die Gemeinde zu gehen.