Erstellt am 01. April 2015, 08:23

Sanierungskonzept: Hilfe für Bergkirche. Bis 2020 sollen Kapellen, Rundgang und Figuren des Kalvarienbergs saniert werden. Man hofft auf Hilfe der Wirtschaft.

Komitee. Die Komiteegründer Helmuth Vogl und Josef Posch mit Julius Marhold, Propstpfarrer Wilhelm Ringhofer, Gertraud Frank und Josef Bauer. Foto: Sorger  |  NOEN, Nina Sorger
Auf dem 1701 erbauten Kalvarienberg der Haydnkirche stößt man auf abgebröckelten Putz. Wind, Wetter und eintretendes Wasser haben das Kulturdenkmal massiv beschädigt.

Auch barrierefreier Umbau des Pfarrheimes geplant

Deshalb haben die Pfarre und das „Komitee der Freunde der Haydnkirche“ ein Sanierungskonzept „Kalvarienberg 2020“ erstellt. Dieses umfasst neben der Sanierung von Steinfiguren Sofortmaßnahmen, wie die Putzsanierung an Brüstungen und Fassaden am Rundgang, die Sanierung der Regenwasserkanalisation und der Dachflächen.

In einer zweiten Etappe sollen Dismas- und Marienkapelle trockengelegt und die Außenfassade der Haydnkirche saniert werden.

Langfristig ist ein barrierefreier Umbau des Pfarrheimes geplant. Zur Finanzierung der erforderlichen 1,2 Millionen Euro wurde eine Förderung der Diözese zugesagt, und Propstfarrer Wilhelm Ringhofer hofft auf die öffentliche Hand. Mitglieder des „Komitees der Freunde der Haydnkirche“ sollen auch ihre Kontakte zur Wirtschaft nutzen und Sponsoren lukrieren.

Rettungsaktionen

Damit die Bevölkerung sich vom Zustand, aber auch von der spirituellen Anziehungskraft des Kalvarienberges überzeugen kann, ist der Kalvarienberg in der Karwoche gratis begehbar.

Spendenkonto: IBAN: AT30 0003 0100 5040