Erstellt am 12. Oktober 2011, 00:00

Karlich fühlte sich als „Doppel-Monroe…“. ERSCHLANKT / Barbara Karlich verlor stolze 15 Kilo. Armin Assinger fand: „Jetzt bist auch sehr fesch, aber langsam reicht’s!“

 |  NOEN
VON NINA SORGER

BEZIRK / Da staunte so mancher. Kürzlich erschien Talklady Barbara Karlich sichtlich erschlankt. Karlich ist stolz auf die verlorenen 15 Kilo und stellt Gerüchte, dies hänge mit ihrem Werbedeal für das probiotische Joghurt „Activia“ zusammen, richtig.

„Ich habe vor Monaten angefangen, darüber nachzudenken, was ich so alles in mich hineinstopfe: Ich hab immer wieder Phasen gehabt, wo ich ganze Tafeln Schokolade verdrückt habe“, erzählt Karlich freimütig. „Ich habe immer diese Marilyn-Monroe-Figur gehabt, aber irgendwann habe ich mich zu einer Doppel-Monroe entwickelt, und das habe ich nicht mehr als gesund und schön empfunden.“

Also stellte sie ab Mai ihre Ernährung um: „Ich weiß ja, was man tun muss, denn ich habe mich informiert und auch in meiner Show schon öfter das Thema Diät behandelt“, so Karlich: „In der Früh esse ich Kohlenhydrate in Form von Müsli und Vollkorn, schneide mir für zwischendurch Obst und Gemüse auf, esse mittags viel Fisch oder Huhn plus Gemüse und Salat und am Abend nur Hüttenkäse oder ein Joghurt. Als die ,Activia‘-Leute mich im August ansprachen und mir eine Produktpalette zeigten, hab ich daher gesagt: ,Leute, das kenne ich alles und esse es auch gerne.‘“

Sport am Heimtrainer „mit Blick auf die Schranktür“ 

 

Der gesunde Lebensstil umfasst auch ihre Familie, so Barbara Karlich: „Ich gebe auch meiner kleinen Tochter eine gesunde Jause mit Obst und Gemüse in den Kindergarten mit – das schmeckt ihr, anders kennt sie es auch nicht.“ Daneben betreibt sie Sport: „Ich habe meinen Heimtrainer im Schrankraum - mit Blick auf die Schranktür. Da setze ich mich jeden Tag drauf. Außerdem tolle ich mit meiner kleinen Tochter den ganzen Tag rum und trainiere zweimal die Woche mit einer Personaltrainerin.“

Letztlich braucht es nach Meinung der Talklady vor allem eines: „Disziplin. Man darf schon manchmal genießen, aber sich nicht gehen lassen, und muss sich bewusst Zeit nehmen. Ich stehe halt zwanzig Minuten früher auf und schneide liebevoll das Obst und Gemüse für die ganze Familie.“ Nun will sie ihr Gewicht halten und „vielleicht noch sieben Kilo verlieren – dann hab ich ein Gewicht, von dem ich immer geträumt hab.“

Verdauungsbotschafterin  statt Abnehmguru

 

Und die Reaktionen auf ihre Figur? „Alexander Wrabetz und Armin Assinger meinten zuletzt bei der ORF Programmpräsentation: ,Vorher hast uns auch sehr gut gefallen, sicher, jetzt bist auch sehr fesch, aber langsam reicht’s! Mehr darfst nicht abnehmen.‘“, schmunzelt Karlich.

Dabei will sie „kein Abnehmguru werden, der predigt: ,Leute, nehmt ab!‘ Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Viel wichtiger ist es, ein Tabuthema wie die Verdauung anzusprechen.“ Darin sieht sie ihre Aufgabe als Werbeträgerin für „Activia“: „Fast jeder hat Verdauungsprobleme, und ich will den Menschen sagen: ,Redet darüber!‘ – als Österreichs Verdauungsbotschafterin.“ Dafür wurde sie übrigens erst entdeckt, als die Kilos schon im Purzeln waren, denn: „Das Joghurt unterstützt die Verdauung, aber allein davon nimmt man nicht ab.“