Erstellt am 04. Juli 2012, 00:00

Kein Lauf für den Sport. STADION „LIGHT“ / Tribüne mit neuen Kabinen wird gebaut, Laufbahn nicht. Laufteam: „Entsetzt und erschüttert“.

 |  NOEN
x  |  NOEN

VON BETTINA EDER

EISENSTADT / „Mich ärgert die ganze Zeit und die Mühe, die wir in die Planung gesteckt haben, damit das Projekt dann an Dingen scheitert, die ich nicht nachvollziehen kann. Das war alles umsonst“, stellt UFC-St. Georgen-Obmann Erwin Nemeth fest. Nachdem der Raumplanungsbeirat des Landes wegen unzureichender Zufahrtsmöglichkeiten die Umwidmung von der Tagesordnung genommen hatte, hatte die Stadt das Ganze abgeblasen.

Kein Stadion, keine Laufbahn, dafür eine Renovierung und Vergrößerung des bestehenden UFC-Platzes ist der neue Plan B. Schwer getroffen dürfte das das Laufteam Burgenland haben, denn auch zehn Tage nach dem Aus für die Laufbahn hat man dort noch immer keine klaren Worte dafür gefunden: Man sei laut Cheftrainer Rolf Meixner „entsetzt und erschüttert“.

In St. Georgen ist man derweil zufrieden. Nemeth: „Für die Stadt tut es mir leid, aber für uns ist es ok.“ Er schildert das neue Vorhaben: „Der Zuschauerbereich wird abgerissen. Dort wird eine Tribüne mit zusätzlichen Kabinen darunter entstehen. Zusätzlich werden wir zwei Trainingsplätze bauen.“ Bauen wird er UFC, finanziell unterstützt wird er von der Stadt.

Kostenschätzungen und -aufteilungen will sich Nemeth allerdings noch keine entlocken lassen: „Wir werden einen Vorschlag unterbreiten, der Rest ist Sache des Gemeinderates.“ Läuft alles nach Plan, dürfte es die „Abrissparty“ nach dem letzten Heimmatch Anfang November und das Einweihungsevent bereits im Frühjahr geben.