Erstellt am 11. September 2015, 05:57

von NÖN Redaktion

Kicken für Flüchtlinge. Fußballbegeisterte Flüchtlinge dürfen als Abwechslung zum Campalltag in Leithaprodersdorf und St. Georgen trainieren.

Ausgestattet. Jassin, Ahmad, Jawad, Obada und Mohammad (Bild oben) wurden vom SV Leithaprodersdorf ausgestattet.  |  NOEN, zVg
Derzeit kommen täglich neue Flüchtlinge über unsere Grenzen. Um denen, die derzeit im Land betreut werden, etwas Abwechslung zu bieten, haben einige Fußballvereine junge Flüchtlinge in ihr Training integriert.

„Wir haben uns schnell verstanden“

x  |  NOEN, Thomas Koch/shutterstock
Beim SV Leithaprodersdorf trainieren fünf Gastspieler regelmäßig – teils mit der U16-Mannschaft, teils mit der Reserve.

Die jungen Männer aus Syrien und Afghanistan sind im benachbarten Deutsch Brodersdorf untergebracht. „Ihre Betreuer meinten, dass die Burschen einen strukturierten Tag brauchen, also kommen sie zu uns“, so Trainer Sepp Heinschink.

Und Heinschink weiter: „Nur einer hat vorher in einem Verein gespielt, also mussten wir mit ihnen anfangs extra trainieren, aber Fußball ist international. Wir haben uns schnell verstanden.“

Der UFC St. Georgen stellt einen seiner Trainingsplätze zur Verfügung, damit Männer aus dem Zeltcamp bei der Landespolizeidirektion Eisenstadt Fußball spielen können. Zwei von ihnen trainieren sogar mit der Kampfmannschaft.

x  |  NOEN, zVg