Erstellt am 14. Mai 2015, 05:45

von Nina Sorger

„Weiße“ als Heuriger. Wirtin Pepis Tochter Marietta Klawatsch erweckt das ehemalige Gasthaus Schulhof im kleineren Stil zum Leben.

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Groß war das Bedauern, als Pepi Seewald Anfang Oktober 2014 ihr Gasthaus schloss und sich in den wohlverdienten Ruhestand begab. Nun kommt wieder neues Leben ins Lokal, und eingehaucht wird es von Seewalds älterer Tochter Marietta Klawatsch.

„Wir wollen alle zwei Wochen aufmachen“

„Es scheint wohl ein Wink des Schicksals zu sein, dass ich wieder heimkomme“, so Klawatsch, die mit ihrem Mann bis zum Vorjahr ein Gasthaus in Wiesen betrieben hat.

Warum es sie nun heimzieht? „Man muss etwas arbeiten, da kam die Tatsache, dass mein Elternhaus nach wie vor nicht verkauft ist, wie gerufen“, so Klawatsch. Allerdings soll die neue „Weiße“ – so der althergebrachte Spitzname des Lokals – kein Gasthaus mehr werden, sondern ein Heurigenbetrieb.

„Wir wollen alle zwei Wochen aufmachen – vorerst im nächsten halben Jahr –, kleine Speisen anbieten – darunter viel Selbstgemachtes, denn mein Mann macht viele Selch- und Wurstspezialitäten selbst. Da wir ja die Konzession haben, können wir auch warme Speisen anbieten und Feiern ausrichten“, zeigt sich Klawatsch motiviert. Der Heurige soll seine Pforten am 20. Mai öffnen.