Erstellt am 07. Oktober 2015, 05:52

von Werner Müllner

Abend zwischen Schwarz und Weiß. Werner Müllner über einen gelungene Flüchtlings-Infoabend.

Vergangene Woche lud die Stadtgemeinde Eisenstadt zu einem Infoabend in Sachen Flüchtlinge ein. Der E_Cube war voll, befürchtete heftige Diskussion blieben aus.

Die Referate und Wortmeldungen waren zwischen Schwarz und Weiß, zwischen Gutmensch und Ausländerfeind, angesiedelt. Bürgermeister Steiner brachte es auf den Punkt: „Schauen, dass die Menschen hier leben können, und schauen, dass die Eisenstädter damit leben können.“



Die Polizei informierte, dass die Kriminalitätsrate keineswegs mit dem Zustrom der Flüchtlinge steigt, die prozentuelle Rate ist sogar rückläufig. Klar gibt es auch Reibereien unter der den Flüchtlingen, meist aufgrund verschiedener Nationalitäten.

Es wurde erklärt, warum es für die IS keine gute Taktik sei, mit den Flüchtlingen einzureisen, und warum die Geheimdienste ganz genau auf die Asylanten schauen.

Doch die Formel, wie das Zusammenleben klappen könnte, präsentierte Dompfarrer Erich Bernhard. Auf die Frage was man können müsse, um etwas in Sachen Flüchtlingshilfe beizutragen, meinte er: „Ganz einfach lieb sein.“