Erstellt am 25. Januar 2012, 00:00

Alles paletti in Mörbisch. WERNER MÜLLNER über Peter Vargyas Nachfolger.

 |  NOEN
x  |  NOEN

In der Vorwoche wurde gewitzelt, dass die Mörbischer den Posten des Bürgermeisters bei einem der vielen Bälle verlosen sollen, wenn ihn keiner haben möchte. Am Samstag, beim Rot-Gold-Ball in Eisenstadt, beruhigte SPÖ-Bezirksobmann Gerhard Steier schon: „Wir haben Jemanden, er hat noch Zeit zum Überlegen.“ Die Zeit zum Überlegen ist verstrichen und auch das interne Versprechen, in der Sache noch dichtzuhalten, hat sich verwässert. In Mörbisch klappern’s die Störche vom Dach: Jürgen Marx wird nach Peter Vargyas Abschied Bürgermeister. Gratulation! Ein junger Funktionär, der Verantwortung übernimmt und sich für seine Heimatgemeinde ins Zeug legt! Das verantwortungsvolle Amt soll Marx jedoch nur bis zur Wahl ausüben. Noch weiß man nicht, ob dies für ihn gut oder schlecht ist. Zeit genug wäre, um ihn zu „verheizen“ , aber zu wenig um ihn Projekte realisieren zu lassen. Als Spitzenkandidatin soll zur Wahl im Herbst eine Dame kommen. Doch schauen wir mal, wie es kommt. Schon oft hat sich in der Geschichte eine „Notlösung“ als derartig würdig erwiesen, dass daraus eine optimale Lösung für Jahrzehnte wurde.

w.muellner@bvz.at