Erstellt am 30. September 2015, 06:02

von Werner Müllner

Angst vor der Festlpolizei. Werner Müllner über abgesagte Feste und Strafen.

Keine Woche vergeht, in der nicht über abgesagte Feste berichtet wird. Ein Teil der Veranstaltungen wurde aus Angst vor einer Anzeige durch das „Bündnis der Gastronomie Österreichs“ abgesagt bzw. nach der Durchführung von dem Verein angezeigt.

Wie sich nun aber zeigt, finden sich unter den Anzeigern auch „private Nachahmer“. So wurde dieser Tage die Pfarre Zillingtal angezeigt. Es wurden Schnitzel gebacken. Das ist in diesem Fall nicht erlaubt. Im besten Fall kommt die Pfarre mit einer Abmahnung davon.

Nicht so billig kommt die Feuerwehr Hornstein davon (Artikel dazu siehe unten). Ihr soll eine Zahlung von 30.000 Euro ins Haus stehen, die Anzahl der erlaubten Festtage wurden anscheinend überzogen. Vergehen, die juristisch ihre Richtigkeit haben, aber große Folgen haben könnten.

Warum sollen sich Freiwillige das antun? Warum sollen Feste veranstaltet werden, mit deren Erlös die Feuerwehr oder Ähnliches ausgestattet wird, wenn unterm Strich nur herauskommt, dass man Strafe zahlen muss? Wichtig ist, dass man in der Causa „Festlpolizei“ Kompromisse findet, bevor der letzte Freiwillige in Rente geht.