Erstellt am 14. Januar 2014, 12:06

von Werner Müllner

Autobus zur Krankenkasse. Werner Müllner über den Verkehr am Stadtrand.

Am Dienstag wurden die Pläne für die neue Gebietskrankenkasse präsentiert. Die prinzipielle Entscheidung für die Verantwortlichen der Krankenkasse war, ob man in der Stadt am bisherigen Standort bleibt oder an den Stadtrand übersiedelt. Die Entscheidung fiel für den Stadtrand aus. Der fast 30 Millionen Euro teure Bau wird — zum leichteren Verständnis – zwischen Müller und ARBÖ gebaut.

Mit dem Auszug der Krankenkasse aus der Innenstadt ist sicher auch eine Diskussion über das Eisenstädter Park- und Verkehrssystem verbunden. Neben den großen Einkaufsmöglichkeiten übersiedelt nun mit der Krankenkasse auch die erste öffentliche Einrichtung an den Stadtrand. Über kurz oder lang wird man für die Randzonen eine Art eigenes öffentliches Verkehrssystem einrichten müssen.

Hier sind nun auch wieder die umliegenden Gemeinden gefordert, sich in die Entwicklung eines funktionierenden Verkehrssystems einzubringen, denn bis 2016 wird das Eisenstädter City-Taxi-System lange genug eine erfolgreiche Notlösung gewesen sein.