Erstellt am 19. Dezember 2012, 08:35

Bezirksvertreter als Hallenmuffel. Martin Plattensteiner über die Angst vor dem Parkett.

Gerade einmal der SC Breitenbrunn und der ASKÖ Klingenbach wag(t)en in diesem Winter den Sprung zwischen die Banden. Von einem Tanz am Parkett kann man gar nicht mehr reden. Zu sehr wird bei den großen Events – vor allem im Landessüden – um die begehrten Masters-Punkte zwischen den Banden sprichwörtlich gerangelt – und auch gegrätscht.

Vorbei sind die Zeiten, als der SC Eisenstadt zum Turnier ins Allsportzentrum rief und die Stimmung auf den Rängen und am Spielfeld überschwappte. Doch warum erweisen sich unsere Klubs als Hallenmuffel?
Während der Vorbereitung und dann auch in der Meisterschaft wird oftmals schon bis zu viermal pro Woche trainiert, zahlreiche Testspiele und danach die Punktpartien verlangen den Akteuren beim immer athletischer werdenden Fußballsport alles ab. Auch wird nach dem letzten Spiel im Herbst oft noch „nachtrainiert“, werden Laktatwerte gemessen, um ein Heimprogramm zu erstellen. Klar, dass da bei vielen Kickern die Akkus einfach leer sind. Logo, dass die Akteure die Schnauze vom Fußball auch mal voll haben und Zeit für sich und andere Hobbies nützen möchten.

Zudem kommt auch die große Verletzungsgefahr. Und kein Kicker möchte seinen Urlaub und später die Vorbereitung auf Krücken verbringen.